Vorschau Heroes of the Storm: Kostenlos Diablo verprügeln

von Daniel Kirschey (06. Februar 2015)

Alles, was Blizzard anfasst, wird zu Gold. Zumindest behaupten das einige Spieler. Doch wie ist es mit Blizzards MOBA-Spiel Heroes of the Storm? Gelingt dem Entwickler auch hier das Kunststück?

Endlich mal selbst als der Herr des Schreckens durch Massen von kleinen sterblichen Wichten hindurchmetzeln und der Welt die eigene Macht offenbaren. Dazu lädt die geschlossene Beta-Phase von Heroes of the Storm ein. Wenn da nur nicht die anderen Helden aus dem Kosmos der Blizzard-Spiele wären, die genauso mächtig wie Diablo in Erscheinung treten.

Liebhaber der Spiele von Blizzard finden sich in Heroes of the Storm sofort zurecht. Aus fast allen Werken des Kult-Entwicklers haben es Figuren in das Spiel hineingeschafft. Warum das so ist, erklärt die Einleitung des Spiels.

Für alles ist der Nexus verantwortlich. Ein kosmischer Sturm, der wichtige Charaktere aus ihrer Heimatwelt gerissen hat. Deswegen also trifft Raynor aus Starcraft 2 - Wings of Liberty zuerst auf Uther aus World of Warcraft, um dann in der Einführung gegen den Namensgeber der Diablo-Reihe zu kämpfen.

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Heroes of the Storm: Bilder zu Blizzards MOBA

Ja, irgendeine Erklärung brauchte Blizzard wohl, um alle Helden in einen großen Topf zu werfen. Zum Glück nimmt sich dieser Topf namens Heroes of the Storm - und seine Hintergrundgeschichte - nicht sonderlich ernst.

Was ist es denn nun?

Für Blizzard ist die Sache klar: Heroes of the Storm ist kein "Multiplayer Online Battle Arena"-Spiel. Nein, es ist ein sogenannter "Hero Brawler", also ein Helden-Prügelspiel.

Azmodan liegt im Clinch mit Thrall.Azmodan liegt im Clinch mit Thrall.

Aber mal ehrlich: Ihr und eure Mitspieler suchen sich einen Helden aus, mit denen ihr schießende Türme und feindliche Wichte angreift, damit ihr das Hauptquartier der feindlichen Helden platt machen könnt. So spielt sich auch ein MOBA. Doch Blizzard wäre nicht Blizzard, wenn sie sich nicht einige neue Aspekte zum Genre einfallen lassen und die eine oder andere Änderung im Spielablauf durchsetzen würden.

Denn was die Welt der Spiele wohl am wenigsten braucht, ist das gefühlt 50.000. MOBA-Spiel, das sich genauso spielt wie Dota 2 oder League of Legends- zwar kostenlos und damit Free 2 Play, aber vollgestopft mit Mikrotransaktionen.

Was macht Blizzard also so anders, dass ihr euch auf Heroes of the Storm freuen solltet? Na ja, beispielsweise verzichtet der Entwickler komplett auf käufliche Ausrüstung während den Gefechten und kostenpflichtige Karten mit Nebenaufgaben.

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Tags: Fantasy   Multiplayer   Online-Zwang  

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