Vorschau Heroes of the Storm - Fakten & Meinung

Im Drachengarten besetzt ihr diese Schreine.Im Drachengarten besetzt ihr diese Schreine.

Fakten:

  • Strategiespiel in einer Arena mit Helden und Rollenspiel-Elementen (MOBA)
  • befindet sich in der geschlossenen Betaphase
  • momentan stehen euch 33 Helden zur Verfügung
  • vier Heldenklassen: Krieger, Assassine, Unterstützer und Spezialist
  • Helden stammen unter anderem aus den Universen von Starcraft, Warcraft und Diablo
  • Heldenauswahl rotiert wöchentlich
  • 6 Karten
  • Karten bieten Nebenaufgaben
  • die Nebenaufgaben sollen Vorteile in der Schlacht sichern
  • kein Individual-Level
  • die Gruppe steigt im Level auf
  • auch keine Einzelerfahrung
  • durch Erfahrung schaltet ihr keine neuen Fähigkeiten frei
  • durch ein neues Level verbessert ihr eure vorhandenen Fähigkeiten
  • es gibt keine Ausrüstung
  • Lakaien lassen kein Gold zurück
  • Regenerationskugeln und Heilbrunnen bringen verlorene Lebensenergie zurück

Meinung von Daniel Kirschey

Braucht die Welt wirklich noch ein weiteres MOBA-Spiel? Wenn es die typische Blizzard-Qualität mit ausgefeilter Balance der Helden und Karten aufweist: Gerne!

Doch bietet dies Heroes of the Storm auch? Wenn ich nach der Beta urteilen soll, ist meine Antwort ein vorsichtiges "Ja". Jetzt fragen sich wahrscheinlich einige, was dieses Wörtchen "vorsichtig" vor dem "Ja" da sucht. Denn Heroes of the Storm bietet wirklich spannende MOBA-Kämpfe auf Karten, die durch ihre Nebenaufgaben neue Aspekte in das Genre bringen.

Auf der anderen Seite fällt einiges Weg. Der letzte Schlag auf einen Lakaien ist nicht mehr umkämpft, Ausrüstung bietet Blizzard erst gar nicht an und ihr bekommt durch das Aufwerten eures Helden nicht neue Fähigkeiten, sondern verbessert nur die vorhandenen.

Doch es funktioniert. Die Balance der Figuren passt und die Gruppe spielt öfters zusammen als gegeneinander. Die Entschlackung des Genres ist Blizzard also durchaus gelungen. Warum dann aber das "vorsichtig"?

Zum einen erstaunen mich die Preise. Möglicherweise handelt es sich bei diesen Preisen noch nicht um die endgültigen, doch nach den jetzigen geurteilt, scheinen sie recht hoch auszufallen. Zehn Euro für ein Kostüm ist nicht billig. Auch die Gold-Preise sind dementsprechend nicht gering. Stellt euch also darauf ein, für einen eigenen Helden viel Spielzeit zu investieren.

Zum anderen befindet sch das Spiel immer noch in der Beta. Wenn Blizzard den jetzigen Weg hinsichtlich der Spielmechanik weiterverfolgt, verschwindet wahrscheinlich mein letzter Rest an Skepsis auch noch.

Auch wenn Blizzard das Rad nicht neu erfindet - es ist und bleibt ein MOBA - ist das keinesfalls etwas Schlechtes. Denn die kleinen, aber feinen Unterschiede wie etwa die Nebenaufgaben, peppen das Genre sinnvoll auf. Wer also auf MOBAs steht und sich im Blizzard-Universum zu Hause fühlt, kommt auf seine Kosten.

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Tags: Fantasy   Multiplayer   Online-Zwang  

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