Test Evolve - Mehr Taktik, als vermutet

Taktische Finesse

In Evolve stehen sich zwei Parteien in den brachialen Gefechten gegenüber: Auf der einen Seite vier tapfere Jäger, auf der anderen ein mächtiges Ungetüm. Alle fünf Rollen werden von menschlichen Spielern übernommen. Diese Form eines asymmetrischen Mehrspielermodus ist zwar nicht grundlegend neu, bringt aber Abwechslung ins Genre.

Das Zusammenspiel der Jäger ist wichtig, um gegen das Monster zu bestehenDas Zusammenspiel der Jäger ist wichtig, um gegen das Monster zu bestehen

So entsteht in jedem Gefecht ein "Katz und Maus"-Spiel zwischen den beiden Parteien. Das Ungeheuer bekommt ein paar Sekunden Vorsprung, bevor die Jäger mit futuristischen Waffen und Raketenrucksack auf die Jagd gehen. Zu Beginn ist das Ungetüm der schieren Überzahl unterlegen. Das Ganze ändert sich aber spätestens dann, wenn es beginnt zu fressen, um so höhere Evolutionsstufen zu erreichen.

Dann wendet sich das Blatt und das Riesnevieh kann die Gruppe der Jäger schnell mit bloßer Kraft auseinandernehmen. Die Begegnungen sind besonders interessant, wenn das Ungetüm sich zunächst vor seinen Verfolgern versteckt und sie geschickt in die Irre führt. Allein bis ihr diese Technik beherrscht, dürften etliche Stunden vergehen.

Aber genau dann zeigt Evolve seinen taktischen Tiefgang. Ohne Zusammenarbeit der Jäger verlieren diese in wenigen Sekunden gegen die übermächtige Bestie. Dann kommen die Synergien der einzelnen Fähigkeiten zum Tragen. Der Assault übernimmt die Rolle des mobilen Panzers und richtet genauso viel Schaden an, wie er einsteckt. Die Trapper stellen dem Monster ausgeklügelte Fallen, während Medic und Support die Anderen unterstützen.

Intelligente KI-Kumpanen

Wer ohne Freunde für den Mehrspieler-Modus von Evolve dasteht, sollte nicht verzagen. Die von der Künstlichen Intelligenz gesteuerten Bots sind erfreulich intelligent.

Auch Bot-Spiele machen Spaß und eignen sich hervorragend als Training.Auch Bot-Spiele machen Spaß und eignen sich hervorragend als Training.

Immer dann, wenn ein Spieler fehlt, übernimmt der Computer seine Position. Und diese erfüllt er erstaunlich gut. Selten haben sich computergesteuerte Figuren so gut in ein Team integriert. Sie heilen, teilen Schaden aus und stellen Fallen auf: Eben das, was ein echter Spieler auch macht.

Der Wechsel zwischen echten Spielern und Bots funktioniert dabei ohne Unterbrechung des Spielflusses und bleibt in den meisten Fällen sogar unbemerkt. Das sorgt für frustfreie und dynamische Spiele. So endet eine Jagd nicht plötzlich, wenn der Spieler einer Bestie abspringt und es entstehen auch keine Nachteile für die Jäger, wenn jemand das Spiel verlässt.

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