Test The Order 1886 - Antike Waffentechnik, Spektakuläre Schauplätze

Antike Waffentechnik

Um euch zu wehren, stehen allerlei Schießprügel zur Verfügung. In eurem Inventar finden sich auswechselbare Pistole, Gewehr sowie zwei Granatenvarianten. Mit letzteren Wurfgeschossen teilt ihr Rauchwolken oder Splitterexplosionen aus.

Mit Waffen wie der Bogeninduktionslanze nehmt ihr aufmüpfige Rebellen oder Lykaner aufs Korn.Mit Waffen wie der Bogeninduktionslanze nehmt ihr aufmüpfige Rebellen oder Lykaner aufs Korn.

Gezielten Schaden erreicht ihr mit Scharfschützengewehr, Schrotflinte oder Automatikwumme. Nett gemacht: Mit dem Thermitgewehr versprüht ihr entzündliche Metallwolken, die ihr per Zündfunken in Brand setzt. Auf diese Weise entflammt ihr Gegner und deren Umgebung - fies, aber effektiv. Schade, dass solch ausgefallene Knarren eine Seltenheit sind.

Galahad greift Gegner auf Knopfdruck auch im Nahkampf an. Bei der automatischen Tötungssequenz mit dem Messer geht es meist blutig zu. Als Unterstützung stehen euch je nach Kapitel immer wieder Kameraden des Ordens zur Seite. Notfalls aktiviert ihr einen Zeitlupenmodus, in dem ihr Feinde in einem Rutsch markiert und ausschaltet. Allerdings nur, wenn euer Blacksight-Balken gefüllt ist.

Das Spiel verzichtet auf eine Lebensleiste. Wenn es lebensbedrohlich wird, färbt sich der Bildschirm rot und ihr solltet euch kurz ausruhen. Doch selbst beim Bildschirmtod erhaltet ihr eine zweite Chance. Denn ein Schlückchen Schwarzwasser belebt euch wieder - zumindest solange euch währenddessen kein Feind malträtiert. Selbiges Schwarzwasser ist übrigens auch für die Langlebigkeit der Ordensritter verantwortlich.

Spektakuläre Schauplätze

Zwischen den Schusswechseln steht Laufarbeit auf dem Programm. Viel Laufarbeit. Dann zeigt sich das viktorianische London von seinen schönsten Seiten. Ihr erkundet bekannte Wahrzeichen wie Westminster oder Whitechapel. Ebenso genießt ihr von Hausdächern die Aussicht auf die Stadt.

In ruhigen Momenten solltet ihr die atemberaubenden Aussichten genießen.In ruhigen Momenten solltet ihr die atemberaubenden Aussichten genießen.

In Englands Hauptstadt erwarten euch jedoch auch dreckige Gassen und Hinterhöfe sowie düstere Katakomben und U-Bahn-Schächte. Teils benötigt ihr sogar eine Laterne, um im Dunkeln voranzuschreiten. Außerdem begebt ihr euch in die Lüfte an Bord eines riesigen Zeppelins. Anwesende Rebellen tötet ihr hier lautlos, aber auch lautstark bei offenen Gefechten. Die strikt linear angelegten Szenarien lassen spielerische Freiheit vermissen. Meist rennt ihr nur zum nächsten Zielpunkt. Nur hier und da greift ihr einen Zeitungsschnipsel oder eine Tonnachricht auf.

Zwischendurch beweist ihr aber auch Akrobatik beim Hangeln an Häuserwänden und Sprungarbeit über Abgründe. Ebenso schleicht ihr euch an Gegnern vorbei oder tötet sie hinterrücks. Nicht zuletzt knackt ihr Schlösser in einem Minispiel nach Art von The Elder Scrolls 4 - Oblivion. Außerdem überbrückt ihr Spannungskästen mittels Reaktionsspielchen. So verspricht der klar vorgegebene Spielablauf einige Abwechslung. Langweilig wird es während der kurzen Spielzeit nie.

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Tags: Singleplayer   Onkel Jo  

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