Test The Order 1886 - Zwischen Interaktion und Film, Pompöse Grafikkulissen, Fakten, Meinung

Zwischen Interaktion und Film

Die Stärke von The Order 1886 liegt in der Erzählweise. Denn Zwischensequenzen gehen nahtlos und ohne Ladezeiten ins eigentliche Spiel über. Zahlreiche Situationen haben die Macher halb als Film, halb interaktiv inszeniert. Die deutschen Profisprecher vermitteln dabei die passende Dramatik und Stimmung.

Erzählung und Spiel gehen Hand in Hand. Zwischen- und Spielsequenzen wechseln geschickt.Erzählung und Spiel gehen Hand in Hand. Zwischen- und Spielsequenzen wechseln geschickt.

Oftmals verlangt das Spiel in dramatischen Lagen auch die richtige Tasteneingabe - im Englischen bekannt als "Quicktime-Events". Da kommt dann doch der God of War in den Entwicklern hoch. Mit korrektem Knöpfchendrücken wuchtet ihr Hindernisse weg, wehrt Kreaturen ab oder meuchelt Feinde. Die Tastenkombinationen sind simpel gehalten und erfordern wenig Übung.

Die teils kinoreife Präsentation mit besagtem interaktivem Wechselspiel lässt euch immer weiter mit den Charakteren mitfiebern und fesselt ans Pad. Schließlich entfaltet sich eine Geschichte, die mit interessanten Wendungen aufwartet. Vor allem in Bezug auf den Orden, die Rebellen und den mysteriösen Halbwesen.

Dieses Video zu The Order 1886 schon gesehen?

Pompöse Grafikkulissen

Die ausgefeilten Szenarien erweisen sich fast eine Reizüberflutung für die Augen. Jedes kleine Eck steckt voll grafischer Details. Sei es der prächtige Ordenssaal der Ritter oder eine heruntergekommene Bruchbude im Armenviertel. Selbst das Flattern von Galahads Ordensmantel im Wind ist ein echter Hingucker.

Die grandiose Optik sorgt immer wieder für Wow-Momente.Die grandiose Optik sorgt immer wieder für Wow-Momente.

Außerdem sorgen stimmungsvolle Lichteffekte für eine dichte Atmosphäre. Zusammen mit der sehr guten Kantenglättung, Tiefeneffekten und äußerst stabilen Bildrate offenbart sich hier optische Perfektion. Technisch gehört das Spiel zum Besten auf der PS4. The Order 1886 ist diese Sorte von Spiel, mit der PS4-Besitzer vor ihren Kumpels protzen können. Denn an dieser Grafikkulisse müssen sich künftige Produktionen messen lassen. Kein Wunder, dass die Macher bereits einen zusätzlichen "Foto-Modus" für das Spiel angekündigt haben.

Allerdings müsst ihr auch mit unnötig dicken Balken ober- und unterhalb des Bildschirms leben. Das Spiel kommt nämlich im beschnittenen Kinoformat daher (daher auch das überbreite Seitenverhältnis der Bilder). Das reduziert die echte Auflösung auf 1.920 mal 800 Pixel. Ob die Macher die jeweils 90 Pixel hohen Balken aus künstlerischen oder technischen Gründen eingebaut haben, ist unklar. Mit den Entwicklern von The Evil Within haben sie sich aber nicht abgesprochen. Die gute Nachricht: Angesichts der opulenten Optik stört der kleinere Bildausschnitt im laufenden Spiel kaum.

Weiter mit:

Inhalt

Tags: Singleplayer   Onkel Jo  

Kommentare anzeigen

PS4: 5 Tipps wie ihr eure PlayStation 4 richtig pflegt und eine bessere Festplatte einbaut

PS4: 5 Tipps wie ihr eure PlayStation 4 richtig pflegt und eine bessere Festplatte einbaut

Es ist kein Geheimnis, dass technische Geräte früher eine längere Lebensdauer hatten. Doch mit den (...) mehr

Weitere Artikel

Yu-Gi-Oh! - Duel Links: "Free 2 Play"-Kartenspiel für iOS und Android angekündigt

Yu-Gi-Oh! - Duel Links: "Free 2 Play"-Kartenspiel für iOS und Android angekündigt

Zeit für ein Duell auf iOS oder Android: Konami kündigt mit Yu-Gi-Oh! - Duel Links ein neues Kartenspiel f&uu (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

The Order 1886 (Übersicht)