Schnitte in Videospielen, Teil 2: Gekürzter Spielspaß - True Crime - New York City, Grand Theft Auto 5

(Special)

True Crime - New York City

Kriminelle Machenschaften in einer offenen Spielwelt sind immer ein Dorn im Auge des Jugendschutzes. Da macht weder GTA noch Saints Row oder dieses Beispiel eine Ausnahme. Denn im Gegensatz zum Vorgänger True Crime - Streets of LA ist der zweite Teil True Crime - New York City stark geschnitten.

Mit der Waffe am Kopf schüchtert ihr Verdächtige ein, in der deutschen Version trichtert ihr ihnen dagegen Einsicht ein. (Bild von schnittberichte.com)Mit der Waffe am Kopf schüchtert ihr Verdächtige ein, in der deutschen Version trichtert ihr ihnen dagegen Einsicht ein. (Bild von schnittberichte.com)

In der Rolle des Ex-Verbrechers Marcus Reed mischt ihr die Manhattaner Unterwelt auf, allerdings nur mit massiven Schnitten. Bei Verhören dürft ihr Fieslinge nicht mehr mit der Waffe im Nacken bedrohen. Stattdessen könnt ihr in der deutschen Version dem Gegenüber Vernunft einreden. Daneben dürft ihr keinem Gegner das Genick brechen oder mit dem Flammenwerfer quälen. Auch brennende Molotowcocktails sind gestrichen.

Konsequenterweise fehlt auch jegliches Blut, egal ob durch Einschüsse oder an Verstorbenen. Ebenso sind die Todesanimationen entschärft, genauso wie die Zwischensequenzen. Diese sind genauso blutarm.

Grand Theft Auto 5

Oft erscheinen Spiele im Ausland ungekürzt und nur in Deutschland geschnitten. Doch bei Grand Theft Auto 5 läuft es einmal umgekehrt. Denn das Spiel ist hierzulande ungeschnitten, in Japan jedoch zensiert.

Zu hart für Japan: Die umstrittenen Foltermethoden werden nicht direkt gezeigt.Zu hart für Japan: Die umstrittenen Foltermethoden werden nicht direkt gezeigt.

Selbst abgebrühte Zocker sind überrascht, dass die Mission "Streng nach Vorschrift" hierzulande ungekürzt spielbar ist. Schließlich foltert ihr dabei eine arme Seele mit Elektroschocks, Zangen und dem sogenannten "Waterboarding". In Japan sind diese interaktiven Szenen jedoch geschnitten. Ihr seht nur die Dialoge zwischen den makabren Aktionen.

Auch in Sachen Sex müssen japanische Spieler mit Einschränkungen leben. Schon in der ersten Szene mit Trevor Philips erlebt ihr ihn beim Beischlaf mit der Frau eines anderen. In der japanischen Version dagegen hat Trevor dabei die Hosen an und hat rätselhafterweise einen Fallschirm umgeschnallt. Auch seine ekelhafte "Unten-Ohne"-Szene in einer späteren Zwischensequenz ist mit einer Jeans zensiert. Nicht zuletzt fehlt auch eine Sexszene einer Prominenten, die ihr in einer Foto-Nebenmission entdeckt.

Verpasst übrigens nicht den kommenden dritten Teil zum Thema Schnitte. Dann erfahrt ihr mehr über Zensuren bei Hakenkreuzen, Sex und Kuriosem!

Hier geht es zum ersten Teil der Blickpunkt-Reihe:

Tags: Uncut  

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