Test Dragon Ball - Xenoverse - Ein neuer Held wird geboren, Schmerzerfüllte Gesichter

Ein neuer Held wird geboren

Die Anwesenheit des heiligen Drachen Shenlong verdunkelt den Himmel. Ein Mitglied der Zeitpatrouille erscheint. Es ist Trunks, der die sieben Dragon Balls gesammelt hat, um einen speziellen Wunsch zu äußern. Er verlangt einen starken Helden, der die gestörte Zeitlinie wiederherstellen soll - dieser besagte Retter seid ihr.

Wählt Erscheinungsbild und Kleider aus einer Vielzahl von Modifizierungsmöglichkeiten aus.Wählt Erscheinungsbild und Kleider aus einer Vielzahl von Modifizierungsmöglichkeiten aus.

Bevor ihr euch nun direkt in den Kampf stürzt, dürft ihr euch im Charakter-Editor austoben. Zu Beginn wählt ihr eine von fünf Rassen. Darunter Erdlinge, Saiyajin, Namekianer, Majin und der Freezer-Clan. Besonders schön: Jeder dieser fiktiven Rassen bietet eurem Helden unterschiedliche Boni auf bestimmte Attribute. Die Saiyajin verfügen zum Beispiel über einen erhöhten Angriffswert, die Namekianer sind wahre Überlebenskünstler und die Erdlinge regenerieren ihr Ki automatisch. Diese Fähigkeiten verleihen vor allem den Online-Kämpfen mehr Spieltiefe und sorgen für Spannung.

Als Nächstes bestimmt ihr das Aussehen eures Kriegers. Die Möglichkeiten der Bearbeitung vom Gesicht bis hin zu den Füßen, der Kleidung und der Stimme sind zwar nicht allzu umfangreich, jedoch in ausreichenden Variationen vorhanden. Ihr erschafft einen völlig neuen Kämpfer oder vereint besondere Merkmale eurer Lieblingscharaktere, indem ihr sogar die Form eurer Pupillen anpasst.

Anschließend wählt ihr einen von drei Kampfstilen für eure Spielfigur aus. Entweder deckt ihr eure Widersacher mit kräftigen Fausthieben und Tritten ein, schleudert ihnen mit Vorliebe Energiestrahlen und Feuerbälle aus der Ferne entgegen oder ihr wählt eine ausgeglichene Angriffstaktik, die die Vorzüge beider Stile vereint. Trotz mangelnder Vielfalt im Vergleich zu Editoren aus Genre-Konkurrenten wie Soul Calibur 4, weiß der Charakter-Editor zu gefallen.

Euer eigener Hauptdarsteller gibt allerdings nur ein paar verbitterte Kampfschreie von sich – ansonsten bleibt er stumm. Das ist deswegen schade, da er häufig in Zwischensequenzen zu sehen ist, in denen sogar aktuell angelegte Ausrüstung und Objekte gezeigt werden.

Schmerzerfüllte Gesichter

Nach der Charakter-Erstellung werdet ihr sofort in die Welt der Z-Kämpfer befördert und müsst prompt eure Kräfte gegen Trunks unter Beweis stellen. Dieser Kampf dient zudem als Tutorial, in welchem ihr die wichtigsten Grundlagen der Steuerung erlernt. Diese wird euch in langen Textboxen erläutert und wirkt anfangs ziemlich überladen. Daher kann es schnell passieren, dass ihr in den ersten Gefechten noch blind auf die Tasten hämmert, bis eure Finger so blau sind wie das Gesicht von Meister Kaio.

Son Goku (Super Saiyajin 3) vermöbelt Kid Boo. Das tut bestimmt weh ...Son Goku (Super Saiyajin 3) vermöbelt Kid Boo. Das tut bestimmt weh ...

Doch wie für die Serie üblich, habt ihr schon nach kurzer Zeit die wichtigsten Tastenkombinationen verinnerlicht, die verheerende Superangriffe wie das Kamehameha oder die Genkidama auslösen. Hier leisten die Entwickler seit Jahren gute Arbeit. Mit der Verknüpfung einfacher Angriffe bewältigen Neulinge schon früh erste Herausforderungen und Profis perfektionieren das Geschehen im Kampf zu ihren Gunsten.

Die Tasteneingaben werden im Kampf ohne Verzögerung auf den Monitor gebracht. Das ist gerade bei den hektischen Gefechten in der Luft enorm wichtig. Die präzise Steuerung führt zu schnellen Erfolgen und stetiger Verbesserung der eigenen Fähigkeiten. Übertriebener Frust bleibt euch somit glücklicherweise erspart. Außerdem werden die schnellen Gefechte nicht mehr durch zu lange Animationen oder wildes Tastendrücken unterbrochen. Dies resultiert in flüssigen Kämpfe, die bis zum Ende spannend bleiben.

Um diese Gefechte noch interessanter zu machen, haben die kreativen Köpfe von Dimps ein neues Grafikgerüst geschaffen. Um das Ganze zusammenzufassen: Dragon Ball – Xenoverse sieht schick aus. Die Charaktermodelle waren noch nie hübscher. Nach einem Gefecht seht ihr blutige Hautabschürfungen und zerrissene Kleidung am Körper der Protagonisten. Dank verbesserter Mimik verzerren die Krieger bei kritischen Treffern das Gesicht und bei drohender Niederlage, könnt ihr den Angstschweiß auf deren Stirn fließen sehen.

Die Texturen der Berge, Dünen und Felder hingegen wirken wieder karg und detailarm. Zudem wird die Szenerie bei einer intensiven Schlacht kaum in Mitleidenschaft gezogen. Schleudert ihr einen Kontrahenten mit Lichtgeschwindigkeit auf den Boden, erscheint beim Aufprall lediglich ein kleiner Krater, der nach ein bis zwei Sekunden komplett wieder verschwindet. Hier wurde zum wiederholten Male viel Potenzial verschenkt. Die neueste Technik von PC und Konsolen, kommt also nur bedingt zum Einsatz.

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Tags: Anime   Singleplayer   Multiplayer  

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