Amiibo: Steckbriefe und Sammler-Fakten zu den Nintendo-Helden

(Special)

von Thomas Stuchlik (25. April 2015)

Die Amiibos, Nintendos kleine Heldenfiguren, sind mehr als Kinderspielzeug. Hier erfahrt ihr, was drinsteckt und welche Kleinformat-Stars es gibt.

Sammelfiguren liegen voll im Trend. Nachdem Skylanders und Disney Infinity mit ihren Miniaturfiguren riesige Erfolge feiern, zieht Nintendo nach. Mit Amiibo baut der Mario-Erfinder eine eigene Sammlung bekannter Charaktere auf, die in hauseigenen Spielen zum Einsatz kommen.

Seit 28. November 2014 machen sich die Amiibo-Figuren in den Händlerregalen breit. Die kleinen Sammlerobjekte finden im parallel erscheinenden Super Smash Bros. ihren ersten Einsatzzweck. Ebenso lassen sich die Ministatuen in vielen weiteren Spielen verwenden, doch dazu gleich mehr.

Welche Technik steckt dahinter?

Die Technik hinter den Amiibos ist simpel: Im Podest der Figuren versteckt sich ein NFC-Chip (kurz für "Near Field Communication"). Darin lassen sich Daten speichern und drahtlos auf kurze Distanz auslesen. Die Technik findet schon im Alltag Verwendung - beispielsweise beim Bezahlen per Smartphone oder für Fahrtickets. Positioniert ihr euren Amiibo auf dem Gamepad der Wii U oder auf dem Bildschirm des New 3DS, erwacht eure Figur auf dem Bildschirm zum Leben.

Simpel: Haltet euren Amiibo über das Sensorfeld, um Daten auszutauschen.Simpel: Haltet euren Amiibo über das Sensorfeld, um Daten auszutauschen.

Allerdings gibt es noch einen Haken: Ein Speicherprofil kann immer nur von einem Spiel angelegt werden. So könnt ihr zwar euer Profil für Super Smash Bros. speichern. Doch wenn ihr auf dem Amiibo etwas anderes speichert, werden die vorigen Daten gelöscht. Überlegt es euch also zweimal, für was ihr die Figuren einsetzen wollt. Viele Spiele sichern jedoch nichts auf dem NFC-Chip, sondern lesen die Amiibos nur aus, um Bonusinhalte freizuschalten.

Weiter mit: Was kostet der Spaß? Welche Geräte werden unterstützt?

Tags: Hardware  

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