Vorschau Tales of Zestiria - Die Entscheidung für PlayStation 3

Die Entscheidung für PlayStation 3

Doch so hübsch sich Held Sorey auch durch die Landschaft manövrieren lasst, die Grafik gewinnt in Zeiten von The Order 1886 oder Ryse - Son of Rome keinen Blumentopf. Die grüne Steppenlandschaft wirkt arm an Details, es ruckelt, die Texturen sehen aus der Nähe eher grob aus. Typisch alte PlayStation 3 eben, wobei auch hier eindrucksvollere Werke existieren.

Eine lange Mauer begrenzt die Stadt.Eine lange Mauer begrenzt die Stadt.

Doch warum überhaupt noch PS3 im Jahr 2015? Die Entwicklerkollegen aus dem gleichen Haus entscheiden sich ja mittlerweile mit Spielen wie Naruto Shippuden - Ultimate Ninja Storm 4 sogar dafür, mit PC, PS4 und Xbox One nur noch die technisch stärksten Plattformen zu bedienen. Warum also nicht zumindest parallel eine PS4-Fassung von Tales of Zestiria veröffentlichen?

„Natürlich blicken wir auch in die Zukunft. Wir sind uns bewusst, dass sich die Schwerpunkte bei den Spielern verschieben“, erklärt Hase-san. „Mit der Entwicklung von Tales of Zestiria hatten wir bereits 2012 begonnen. Zu dem Zeitpunkt erachteten wir die PlayStation 3 als die beste Plattform für das Spiel. Im Vergleich zu den westlichen Ländern vollzieht sich der Wechsel von PlayStation 3 zu PlayStation 4 in Japan deutlich langsamer. Inzwischen spielen aber auch Japaner häufiger mit der PS4. Das berücksichtigen wir natürlich für den nächsten Teil der Serie, momentan ist aber noch nichts entschieden.“

Dieses Video zu Tales of Zestiria schon gesehen?

Hin zum modernen Kampfsystem

Entschieden ist hingegen, dass sich das Kampfsystem ändert. Für Zestiria krempeln die Entwickler das traditionelle Magie-System grundlegend um. Statt über Tränke und Objekte regeneriert eure Spielfigur die nötige Zauberenergie automatisch. Da nun auch die Standardangriffe Energie verbrauchen, kommen eure optisch beeindruckenden Großangriffe deutlich öfter zum Einsatz. Wer auf Effekte steht, dürfte sich daran sicher schnell erfreuen.

Da klirren die Schwerter.Da klirren die Schwerter.

Das Spiel schaltet nicht mehr in spezielle Kampfbildschirme um. Die Kamera bleibt hinter eurem Charakter und schwenkt nicht wie früher in eine Seitenansicht. Obwohl die Scharmützel nun quasi in Echtzeit ablaufen, spielt die Umgebung eine untergeordnete Rolle. „In den vorherigen Teilen der Serie gibt es eine spezielle Art von Schlachtfeld, bei dem wir ein bisschen geschummelt haben. Es ist flach, ohne Besonderheiten in Form von Felsen oder Bäumen“, berichtet Hase-san. „In den neuen Echtzeitkämpfen müssen die Spieler in den Gegenden kämpfen. Wir versuchen darum die Spielfiguren intelligenter agieren lassen und modernisieren das Kampfsystem an sich.“

1 von 39

So sieht Tales of Zestiria aus

Praktisch steuert sich eure Spielfigur je nach Umgebung mitunter minimal anders, doch zumindest sehen die Entwickler nicht vor, in den Kämpfen die Umgebung direkten Einfluss auf etwa die Angriffsgeschwindigkeit eures Helden nehmen zu lassen. Der langt im tiefen Gras genauso flink zu wie auf steinigem Bodenbelag.

Weiter mit:

Inhalt

Tags: Anime   Entwicklerbesuch   Onkel Jo  

Kommentare anzeigen

Final Fantasy 15: Behandlung erfolgreich

Final Fantasy 15: Behandlung erfolgreich

Anfang August war vor allem der technische Zustand des Rollenspiels Final Fantasy 15 noch durchaus besorgniserregend. (...) mehr

Weitere Artikel

Star Wars - Battlefront: Finaler DLC Rogue One - Scarif veröffentlicht

Star Wars - Battlefront: Finaler DLC Rogue One - Scarif veröffentlicht

Rogue One - Scarif: Das finale DLC zu Star Wars - Battlefront Kurz vor Veröffentlichung des neuen Kinofilms Rogue O (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

Tales of Zestiria (Übersicht)