Test Resident Evil - Revelations 2 - Ungleiche Charaktere

Das Mädchen und der Veteran

Ganz ähnlich ist die Rollenaufteilung bei den weiteren spielbaren Charakteren, nämlich Barry Burton und Natalia. Barry ist auf der Suche nach seiner Tochter Moira. Dabei trifft er auf das Mädchen Natalia, mit dem er fortan ein Gespann bildet. Hierbei ist Barry derjenige mit den schlagkräftigen Argumenten und mit Sturmgewehr sowie Pistole auf Ungeheuerjagd geht. Alternativ kann er sich an Gegner heranschleichen und diese mit einer Messerattacke ausschalten.

Natalia entdeckt Gegner, Barry schaltet sie aus.Natalia entdeckt Gegner, Barry schaltet sie aus.

Natalias Mittel sind ungleich eingeschränkter. Sie kann sich mit einem Backstein Zombies zumindest teilweise vom Leib halten. Dafür hat sie andere Stärken. So kann sie sich durch kleine Ecken und Löcher zwängen. Besonders hilfreich ist ihr sechster Sinn. Ist dieser aktiviert, erkennt sie sämtliche Gegner in der Nähe – selbst durch Wände hindurch. Zudem findet sie auf diese Weise hilfreiche Objekte, die beide sowohl sie selbst als auch Barry jederzeit austauschen können. Geht einer von beiden im Kampf zu Boden, kann der Partner ihn wieder aufheben. Stirbt hingegen ein Charakter, beginnt ihr am letzten Speicherpunkt. Diese sind aber recht fair gesetzt.

Wer keinen menschlichen Partner zur Hand hat, den fordert das Spiel in einigen Situationen auf, per Knopfdruck den Charakter zu wechseln – beispielsweise, wenn sich Natalia durch ein Loch quetschen soll, um die Tür von der anderen Seite zu öffnen. Wenngleich die Künstliche Intelligenz des Partners ganz passabel ist, kommt mit einem menschlichen Spieler erheblich mehr Spaß auf.

Besser zu zweit

Während in einer Situation beispielsweise Claire einen Zombie an ihrer Gurgel hat und der Bildschirm sich bereits rot färbt, haucht die KI-gesteuerte Moira ein "Geht es dir gut?" aus den Lautsprechern. "Nein, natürlich nicht! Und jetzt schlag endlich zu!", möchte man ihr am liebsten zurufen. Auch das Ausleuchten der Gänge und Blenden der Gegner klappt mit einem menschlichen Partner erheblich besser. Ganz ähnlich verhält es sich mit Barry und Natalia. Ständig schaltet ihr zwischen den beiden hin und her, um mit dem kleinen Mädchen Gegner aufzuspüren und sie dann mit Serien-Veteran Burton zu erledigen.

Das manuelle Zielen erfordert Zeit und Präzision.Das manuelle Zielen erfordert Zeit und Präzision.

Steuerung und Benutzeroberfläche kommen serientypisch daher. Es funktioniert nicht, locker aus der Hüfte zu schießen. Stattdessen heißt es manuell Zielen und Feuern. Zudem sind die Protagonisten nicht sonderlich agil. Sie können zwar rennen, bewegen sich insgesamt aber recht behäbig. In den engen Arealen wäre ein flinker Sprint allerdings ohnehin nicht besonders sinnvoll.

Da empfiehlt es sich eher auszuweichen und noch einmal umso fester zuzuschlagen. Zudem können die Protagonisten nur an dafür vorgesehenen Stellen auf Vorsprünge oder Leitern klettern. Das will dann ganz präzise ausgeführt werden. Nur wer millimetergenau vor einer Leiter steht und dann den geforderten Knopf drückt, sieht sein Alter Ego beim Klettern.

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Tags: Horror   Koop-Modus   Splitscreen  

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