Test Resident Evil - Revelations 2 - Episodenformat

Raid-Modus als Lückenfüller

Auch atmosphärisch orientiert sich Hersteller Capcom an den Klassikern. Dunkle Gänge, seltsame Geräusche und wohlplatzierte Schockeffekte erfreuen das Herz von Anhängern des gepflegten Horrors. Optisch überwiegen grau-braune Töne. Die Figuren sehen zwar detailliert aus, Umgebungsobjekten mangelt es jedoch an Texturen. Hier wird deutlich, dass es sich um ein Multiplattform-Spiel handelt, das auch auf älteren Konsolen vernünftig laufen soll.

Im Raid-Modus geht es vornehmlich ums Ballern.Im Raid-Modus geht es vornehmlich ums Ballern.

Die deutsche Synchronisation ist allenfalls durchschnittlich. Allerdings hatten die Sprecher angesichts der bisweilen platten Dialoge keine dankbaren Aufgaben. Insbesondere Teenager-Göre Moira nervt mit ihren deplatzierten Kommentaren. Alternativ könnt ihr die englische Sprachausgabe wählen. Darüber hinaus gibt es zuschaltbare Untertitel.

Wer die erste Episode abgeschlossen hat, kann sich dem sogenannten Raid-Modus widmen. Darin geht es vor allem ums Ballern. Ihr wählt einen Charakter, rüstet ihn aus und jagt danach den unzähligen Gegnerm virtuelles Blei in den verfaulten Körper. Für erledigte Missionen gibt es Levelaufstiege. Außerdem schaltet ihr neue Waffen frei. Eine Spielspaßgranate ist der Raid-Modus nicht. Da gibt es unzählige Alternativen, die sich motivierender spielen. Eine nette Überbrückung ist er aber allemal.

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Ladenversion und Seasonpass

Resident Evil - Revelations 2 erscheint im Episoden-Format. Aus spielerischer Hinsicht will diese Entscheidung nicht so recht einleuchten. Bei den interaktiven Abenteuern von Telltale ist das ja nachvollziehbar. Wer möchte schon acht Stunden am Stück Reaktionstests machen? Zudem liegt bei Spielen wie zum Beispiel The Walking Dead - Season 2 der Schwerpunkt auf der Inszenierung einer filmreifen Geschichte.

Ladenversion und Seasonpass unterscheiden sich sowohl inhaltlich als auch preislich.Ladenversion und Seasonpass unterscheiden sich sowohl inhaltlich als auch preislich.

Bei Resident Evil - Revelations 2 sind hingegen die Atmosphäre und die Spielmechanik die größten Pluspunkte. Umso ärgerlicher ist es, dass bereits nach rund zwei Stunden Spielzeit die erste Episode vorbei ist. Immerhin müsst ihr nicht so lange wie bei Hersteller Telltale auf die nächste Episode warten. Diese sollen in wöchentlich en Abständen erscheinen.

Am 20. März 2015 soll dann eine Ladenversion auf den Markt kommen. Sie unterscheidet sich sowohl inhaltlich als auch preislich von der Episoden-Version. Wer beispielsweise als PS4-Besitzer jetzt den Season-Pass für rund 25 Euro kauft, erhält zusätzlich zu den insgesamt vier Episoden zwei Bonus-Folgen sowie Hunk als zusätzlichen Charakter für den Raid-Modus. Wer später die Laden-Version erwirbt, bezahlt etwa 45 Euro. Dafür erhält er alle Inhalte des Season-Pass sowie Albert Wesker als zusätzlichen Raid-Charakter, zusätzliche Raid-Karten und vier Kostüme.

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Tags: Horror   Koop-Modus   Splitscreen  

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