Test Resident Evil - Revelations 2 - Nachtrag: Episoden 2, 3, 4 und Bonus-Kapitel

Der Rest - Nachtrag zu den Episoden 2 bis 4

Auf den vorherigen Seiten sind wir auf die allgemeine Spielmechanik und die Inhalte der zuerst veröffentlichten Episode 1 von Resident Evil - Revelations 2 eingegangen. Mittlerweile sind auch die übrigen Inhalte erschienen. Die beleuchten die folgenden Abschnitte.

Was hat es mit dieser mysteriösen Statue auf sich?Was hat es mit dieser mysteriösen Statue auf sich?

In der zweiten Episode treffen Calire und Moira auf weitere Überlebende. Dadurch entstehen spannende Situationen. So sollt ihr etwa einen Begleiter vor Ungeheuern beschützen, während er eine zugemauerte Tür aufbohrt. Oder aber ihr verteidigt euch zusammen mit einem Überlebenden in einem Haus vor den hereinbrechenden Gegnerwellen. Neben der Action gibt es auch wieder kleinere Rätsel zu lösen. So lässt sich etwa eine Tür nur durch die Zusammenarbeit beider Charaktere durchschreiten.

Zusammenarbeit ist in den Kämpfen ohnehin gefragt und wird in der zweiten Episode vor allem für Barry und Natalia noch wichtiger. Als neuer Gegnertyp kommt ein unsichtbarer Feind hinzu, den nur Natalia wahrnehmen kann. Damit Barry diese Monster ins virtuelle Jenseits schicken kann, benötigt er also die Hilfe des Mädchens. Zum Glück sind die Unsichtbaren langsam und wenig widerstandsfähig - anders wäre es auch unangenehmt für Solo-Spieler, da ihr ständig zwischen den Charakteren hin- und herwechselt. Sowohl hier als auch für die restlichen Episoden gilt: Mit einem menschlichen Spieler klappt die Zusammenarbeit besser, spielt sich die Zombie-Hatz motivierender.

Am Ende der zweiten Episode wartet Revelations 2 dann noch mit einem überraschenden Rückbezug auf die Serie, als es die Identität der Aufseherin lüftet. Das Geheimnis, um wen es sich dabei handelt, dürft ihr im Spiel herausfinden. Nur so viel: Es geht um einen Charakter aus dem ersten Resident Evil 1.

Das Ende des Spiels und die Bonus-Kapitel "Die Prüfung" und „Eine kleine Frau“

In der dritten Episode steigt der Rätsel-Anteil etwas. So folgt ihr mit Hilfe von Moiras Taschenlampe Fusspuren. Dabei solltet ihr genau auf dem vorgegebenen Weg bleiben. Ein Schritt nach links oder rechts bedeutet den virtuellen Tod. Unter der Mine findet sich noch eine weitere, nostalgische Spielidee: eine mit tödlichen Spitzen besetzte, sich langsam senkende Zimmerdecke. Da werden Erinnerungen an das alte Herrenhaus aus dem Ur-Spiel wach. Die Zusammenarbeit der Charaktere intensiviert sich ebenfalls noch einmal. So gilt es beispielsweise abwechselnd Ventile zu schließen, um ein Feuer zu löschen. Auch neue Feinde und Bossgegner sorgen erneut für spielerische Abwechslung.

Zusammen mit einem menschlichen Spieler macht der Überlebenskampf mehr Spaß.Zusammen mit einem menschlichen Spieler macht der Überlebenskampf mehr Spaß.

Die vierte und letzten Episode des Spiels stellt statt Rätseln Action in den Vordergrund. Euch erwartet ein würdiges Finale samt extragroßen Boss-Gegner. Nach rund acht bis zehn Stunden Gesamtspielzeit erreicht ihr das Ende. Auch wenn das Spiel an sich in Ordnung geht, bei den Denksportaufgaben wäre mehr drin gewesen. Hier dürfen die Entwickler bei etwaigen Fortsetzungen gerne etwas mehr Vetrauen in die Fähigkeiten der Spieler haben.

Nach der Hauptgeschichte gibt es zwei Zusatz-Kapitel als Bonus. In "„Eine kleine Frau“ ist Natalia zusammen mit einer dunklen Kopie in schauderhaften Schauplätzen auf der Suche nach einem Kuscheltier. Da das Mädchen naturgemäß nicht schwerbewaffnet ist, spielt sich diese Episode als spannender Schleicheinsatz. Die Bonusepisode von Moira namens "Die Prüfung" erinnert dagegen fast an den actionreichen Raid-Modus. Moira ist zusammen mit einem alten Mann auf der Insel unterwegs. Gemeinsam stellen sie sich den Gefahren des Eilands, jagen Tiere und ballern sich durch Gegnerwellen. Dabei bekommt ihr zahlreiche Schauplätze aus der Hauptgeschichte erneut zu Gesicht.

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Tags: Horror   Koop-Modus   Splitscreen  

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