Vorschau Mortal Kombat X - Kampfsystem und Türme

"Fatality": Schläge, Schwerter und rollende Köpfe

Der eigentliche Held von Mortal Kombat X bleibt allerdings das Kampfsystem und die brutale Inszenierung. Neu dabei: Jeder Kämpfer verfügt über drei Stilrichtungen, die ihr vor dem Gefecht auswählt. Blitzgott Raiden beispielsweise kann sich teleportieren und verschafft sich so einen Vorteil. Oder er hält seine Feinde mit Elektroschocks auf Distanz. Jede Variation erfordert somit eine eigene Taktik. Gut so!

Gemeiner Trick: Quan Chi öffnet ein Portal und packt Scrpion von hinten am Genick.Gemeiner Trick: Quan Chi öffnet ein Portal und packt Scrpion von hinten am Genick.

Hans Lo erklärt die Grundprämisse hinter Mortal Kombat X: "Wir wollen ein Kampfsystem das für alle Spaß macht. Einsteiger schießen schnell ein paar Kombos und Spezialattacken ab. Gleichzeitig können sich Profis auch in das Kampfsystem hineinknien." Die Aktionslisten sind für jeden Kämpfer lang und enthalten neben den Tastenkombinationen auch interessante Fakten wie Schaden oder Dauer.

Mortal Kombat X spielt sich flott. Konter und Blocks gehen gut von der Hand und entscheiden nicht selten über Sieg oder Niederlage. Bloßes Tastenhämmern führt nicht unbedingt zum Erfolg.

Die nächste Auffälligkeit bilden die interaktiven 2D-Arenen. An Schlüsselpunkten spielen Objekte im Hintergrund plötzlich eine Rolle. Kämpfer stoßen sich von Bäumen ab oder schleudern Gegenstände auf ihre Feinde. Dafür genügt bereits ein einzelner Tastendruck. Die so genannten Brutality-Aktionen feiern im zehnten Teil der Saga ihre Rückkehr: "Sie sind der krönende Abschluss einer Kombo und außerdem eine Ergänzung zu den bekannte Röntgen- und Fatality-Manövern."

Mit diesen fertigen die Mortal-Kombat-Krieger ihre Widersacher zum Ende eines Kampfes so richtig ab. Da fliegen Köpfe, Arme und andere Körperteile durch die Luft. Garantiert nichts für Kinder, aber für Erwachsene eine Gaudi!

Den direkten Vergleich mit anderen Hau-drauf-Spielen braucht Mortal Kombat X nicht scheuen: Die Spieltiefe eines Ultra Street Fighter 4 erreicht es zwar nicht, aber das kürzlich veröffentlichte Dead or Alive 5 - Last Round sieht angesichts der vielfältigen Attacken blass aus.

Türme voller Herausforderungen

Nachdem die Geschichte mit vier bis fünf Stunden eine kurze Angelegenheit wird, winkt mit den Living Towers (auf deutsch: die lebendigen Türme) ein neues Herausforderungssystem. Hier gibt es drei Arten von Türmen: "Quick" (schnell), "daily" (täglich) und "premier" (erstklassig). Für die flotte Klopperei zwischendurch wählt ihr den schnellen Turm. Hier gibt es fünf Kämpfe. Das sollte kaum länger als zehn Minuten dauern.

Die übrigen Herausforderungen gestalten sich umfangreicher. Denn Netherrealm greift auf mehr als 100 Aufgaben zurück und bietet täglich eine neue Zusammenstellung an. Das Angebot reicht von Ausdauerkämpfen, in denen ihr die Lebensenergie über mehrere Kämpfe mitnehmt, bis hin zu einfachen Mini-Spielen wie dem Zerkloppen von Backsteinen.

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Tags: Multiplayer   Singleplayer   Entwicklerbesuch  

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