Test Ori and the Blind Forest - Flüssige Bewegungen und bedachte Neuerungen

Der Fluss der Bewegung

Die Spielmechanik könnte man ebenso poetisch wie den Einstieg dieses Tests schreiben, denn Ori and the Blind Forest ist auch spielerisch eine Art Gedicht. Die Art der Fortbewegung ist das wohl wichtigste Element. Im Verlauf des Spiels erlangt Ori immer wieder neue Möglichkeiten, Hindernisse zu überwinden.

Gravitation? Nein, danke!Gravitation? Nein, danke!

So wie Ori selbst, so werdet auch ihr vor dem Joypad dabei geübter und zunehmend kreativer. So manche Fähigkeiten, wie das Klettern an Wänden oder Doppelsprünge sind aus anderen Spielen bekannt und gehören zur Grundaustattung von vielen 2D-Spielen.

Doch Ori and the Blind Forest hört hier nicht auf. Schnell werdet ihr Zeuge vom Ideenreichtum der Entwickler. Ab einem späteren Zeitpunkt könnt ihr etwa Gegner und Geschosse in der Luft halten und durch Zielen deren Flugbahn umlenken. Euch selbst katapultiert ihr in die entgegengesetzte Richtung. Das funktioniert und wird schnell zu einem wichtigen Bestandteil des Spielgeschehens.

Idee um Idee reiht sich aneinander und lässt das Spiel durchgehend frisch wirken. Bald werden die Sprung- und Kletter-Passagen kniffliger und das Spiel fordert von euch alle Fähigkeiten, die Ori erlernt hat.

Das Spiel hat einen wunderbaren Fluss, weshalb die Assoziation zu Gedichten durchaus nahe liegt. Der Rhythmus der Spielmechanik geht euch zunehmend in Fleisch und Blut über.

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Neues mit Bedacht

Auch wenn Ori grazil wirkt, so ist er nicht wehrlos. Kleine Lichtkugeln dienen ihm als Waffe und werden auf Gegner geschossen. Da sie nicht von Ori selbst sondern von seinem leuchtenden Begleiter ausgehen, stagniert das Tempo während der Kämpfe nicht. Dadurch habt ihr auch während eines Angriffs Zeit zu springen und den Gegnern sowie ihren Projektilen auszuweichen.

Diese Bäume verleihen Ori neue Kräfte.Diese Bäume verleihen Ori neue Kräfte.

Der Ablauf des Spiels orientiert sich am Klassiker Metroid. Wie auch dort bewegt ihr euch durch eine große Karte, die ihr nach und nach erkundet. Türen, die euch im Weg stehen, können im Laufe des Spiels dank neuer Fähigkeiten geöffnet werden. Das Erledigen von Gegnern und Sammeln bestimmter Lichtkugeln belohnt euch mit Fähigkeitspunkten, die im Fähigkteisbaum gegen Verbesserungen eingetauscht werden. So zieht Ori Sammelbares magnetisch an, verursacht größeren Schaden und kann unter Wasser atmen. Und Trotz all der Verbesserungen bekommt ihr nie das Gefühl unbesiegbar zu sein.

Eine Besonderheit im Spiel ist die Art und Weise, auf die ihr speichert. Neben Lebenspunkten verfügt Ori über Energiepunkte. Diese kann er zum einen für Explosionen nutzen. Doch was wichtiger ist: Er kann sie nutzen, um einen Speicherpunkt zu erzeugen.

Sollte euch der Bildschirmtod ereilen, startet ihr wieder an diesem Punkt. Vergesst ihr für eine Weile einen solchen Punkt zu setzen, kann es vorkommen, dass ihr das bitter bereut. Egal, was ihr nach dem letzten Speicherpunkt gesammelt oder erledigt habt - alles wird zurückgesetzt auf den Stand des letzten Speicherpunktes. Diese Idee passt super ins Spiel und fühlt sich genau so frisch wie der Rest der Spielmechanik an.

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Tags: Onkel Jo   Singleplayer  

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