Test DmC - Devil May Cry - Definitive Edition: Das komplette Gemetzel

von Michael Krüger (16. März 2015)

Dante erntete in DmC Lob und Kritik. Jetzt kommt eine neue Fassung für die aktuellen Konsolen. Macht die "Definitive Edition" Devil May Cry zum König der Metzel-Spiele.

Seit Beginn der aktuellen Konsolen-Generation um Xbox One und PlayStation 4 setzt sich ein Trend durch. Erfolgreiche Spiele bekommen eine Sonderpolitur und werden anschließend für die neuen Konsolen veröffentlicht. Schaut man sich die Veröffentlichungen des vergangenen Jahres an, ist die Zahl der Neuauflagen von der bemerkenswert. Ob Hitman HD Trilogy, Ico and Shadow of the Colossus - Collection oder Grim Fandango Remastered - diese Mode hat sowohl positive als auch negative Aspekte. Manche Spiele erscheinen lediglich mit einer höheren Auflösung, andere zusätzlich ihrer Erweiterungen, die dadurch nicht extra erworben werden müssen.

Im Falle von DmC - Devil May Cry habt ihr es mit dem Komplettpaket zu tun. Dabei handelt es sich beim Spiel selbst um eine Neuinszenierung einer erfolgreichen Spiele-Serie. Somit kann man "DmC - Devil May Cry - Definitive Edition" als Neuauflage einer Neuinterpretation bezeichnen.

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Eindrücke aus DmC - Devil May Cry

Entwickler Ninja Theory haben sich ein weiteres Mal ans Werk gemacht und tüfteln an Dantes Vermächtnis. Doch anders als bei der ursprünglichen Version von DmC werden dieses Mal verstärkt die Stimmen der Liebhaber der Serie und deren Wünsche beim Feinschliff der aktualisierten Fassung berücksichtigt.

Dämonen, Engel und Erfrischungsgetränke

Die Geschichte von DmC fasst die Ereignisse der ursprünglichen Serie zusammen. Allerdings wurden wenige Charaktere beibehalten, so dass die Besetzung überschaubar ausfällt. Man kann sagen, dass in etwa so verfahren wurde, als würde man eine Reihe Bücher zu einem Drehbuch für einen modernen Film verarbeiten. Das muss allerdings nichts Schlechtes bedeuten. Immerhin wurden schon einige Bücher erfolgreich verfilmt.

Mundus ist mit der Weltherrschaft schwer beschäftigt.Mundus ist mit der Weltherrschaft schwer beschäftigt.

Im Zuge dessen erhält die Geschichte um den Nephilem Dante einen modernen Anstrich. Auch wenn ihr meist nur ein paar Gebäude und farblose Passanten zu Gesicht bekommt, wird klar, dass DmC in der heutigen Zeit spielt. Hinzu kommen serientypische Fantasie-Elemente, wie etwa der überdimensionale Turm, in dem der Dämonen-Herrscher Mundus haust.

Mundus, Herrscher der Dämonenwelt, leitet von dort aus ein großer Konzern, der die Kontrolle über Medien und Menschen hat. Mittels eines spritzigen Mode-Getränks vergiftet er die Geister der Menschen und lässt sie dämonische Essenzen zu sich nehmen, was sie zunehmend selbst zu Dämonen macht. Mundus' Kontrolle reicht soweit, dass er sogar den Präsidenten unter seiner Fuchtel hat. Alles würde nach Plan verlaufen, wäre da nicht immer noch dieser Dante irgendwo da draußen. Dessen bloße Existenz schwebt dem Damokles-Schwert gleich über Mundus, denn Dante ist der einzige, der im Stande ist ihn zu töten.

Dante ist ein Nephilem. Sein Vater war ein Dämon namens Sparda. Dieser entschied sich irgendwann dazu, die Menschen zu schützen und verliebte sich in den Engel Eva. Ihre Liebe fand natürlich wenig Zustimmung in den Riegen der Unterwelt, weshalb sie sich auf der Erde versteckten. Die Frucht ihrer Liebe sind die Zwillinge Dante und Virgil. Um sie zu schützen wurden ihnen das Wissen über ihre Herkunft genommen und sie wurden getrennt voneinander in Waisenhäusern untergebracht.

Mundus tötete die Eltern von Dante und Virgil. Und jetzt, da er Dante gefunden hat, verfolgt er diesen im Glauben, dass er das einzige Kind von Sparda und Eva und somit seine einzige Bedrohung ist. Doch Dante wird von Virgil über alles aufgeklärt und macht sich auf einen persönlichen Rachefeldzug gegen den Dämonen-Herrscher.

Bei der Neuinterpretation von Devil May Cry bekam Ninja Theory von Capcom freie Hand. Der Wunsch seites Capcom war ausdrücklich, vor radikalen Änderungen nicht zurückzuschrecken. An sich sicher keine schlechte Idee, bevor man nur kalten Kaffee aufwärmt. Die Handlung wurde auf das Wesentliche reduziert und von einer Fantasie-Geschichte in einen spielbaren modernen Film verwandelt. Dieser hat definitiv einen gewissen Hang zum Kitsch. Den einen gefällt das, den anderen nicht.

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