Test DmC - Devil May Cry - Abwechslung und ein neuer Dante

Fortschritt und Abwechslung

Wie bereits erwähnt, helfen euch nicht nur die Waffen sondern auch der Umgang mit ihnen im Kampf gegen die Dämonen. Wie üblich lernt Dante im Verlauf der Geschichte nach und nach neue Fähigkeiten. Diese könnt ihr mittels Fähigkeitspunkten zwischen den Missionen freischalten. Auch diese Option führt dazu, dass sich das Spiel auch nach Stunden noch abwechslungsreich anfühlt und ihr immer wieder frische Eindrücke erhaltet.

Anfangs seid ihr öfters passiv am Spiel beteiligt.Anfangs seid ihr öfters passiv am Spiel beteiligt.

Zwischen der Veröffentlichung der ersten Version von DmC und der neuen Version für die aktuellen Konsolen nahmen sich die Entwickler von Ninja Theory eine Menge Zeit. Aus der Spieler-Gemeinde sammelten sie Eindrücke und Verbesserungsvorschläge der Spieler. In der Neuauflage werden nun viele dieser Veränderungen und Verbesserungen aufgenommen.

Schlüssel sind nun für jede Tür nutzbar, so dass ihr nicht länger vergebens nach der passenden Tür sucht. Begegnet ihr zum Beispiel einem Frostritter und schlagt ihn aus Versehen mit einer unpassenden Waffe, dann führt das nicht länger dazu, dass eure Kombo abgebrochen wird und ihr zurückgeworfen werdet, sondern fügt lediglich weniger Schaden zu. Diese und weitere kleinere Änderungen zeigen deutlich die Ambition seitens Ninja Theory, ein Spiel abzuliefern, das den Spielern das liefert, was sie sich wünschen.

Ganz ohne Kritik kommt die Spielweise in DmC allerdings nicht aus. Besonders die ersten Missionen werden häufig von erklärenden Texten unterbrochen. Hinzu kommen Zwischensequenzen, die den geschichtlichen Verlauf dokumentieren. All das hat mit Sicherheit seine Daseinsberechtigung, könnte aber etwas besser dosiert sein. So habt ihr schnell den Eindruck, dass die spielbaren Phasen zu Beginn etwas kurz geraten. Auf Seiten der Spielmechanik wäre das dann aber auch schon alles an Kritik.

Dieses Video zu DmC - Devil May Cry schon gesehen?

Dante jetzt wieder mit weißem Haar

Was hat damals die eingefleischte Spieler-Gemeinde geschimpft als DmC angekündigt wurde. Ein Dante ohne schulterlanges weißes Haar, kein rotes Gewand und keine antiken Festungen. Ninja Theory beziehungsweise Capcom mussten einiges an Kritik einstecken, nachdem klar war, dass man mit der Serie nun neue Wege beschreiten möchte.

So haben sich die wenigsten Dante vorgestellt.So haben sich die wenigsten Dante vorgestellt.

Doch DmC ist nun einmal keine Fortsetzung sondern ein Neustart. Natürlich ist es eine Geschmacksfrage, ob man den neuen Dante und die ihn umgebende Welt mag oder nicht. Letztendlich handelt es sich bei diesem Spiel wie immer um ein Produkt, bei dem der Käufer die freie Entscheidung hat, ob er es haben möchte oder nicht. Kauft es oder lasst es!

Warum sollte man nun also Capcom böse sein? Immerhin kann sich doch der eingefleischte DmC-Spieler darüber freuen, dass zumindest das Kampfsystem ganz im Geiste des klassischen Dantes umgesetzt wurde. Diejenigen, die sich mit weißem Haar und einer prächtigen Kutte wohler fühlen, dürfen sich in der Definitive Edition glücklicherweise genau diesen Wunsch erfüllen. Hier stehen gleich mehrere neue Kostüme für den Protagonisten zur Verfügung. Neben Dante können auch seine Waffen in ihrem Äußeren verändert werden.

Weiter mit:

Kommentare anzeigen

Fire Emblem: Vom NES-Urgestein zum portablen Strategie-Hit

Fire Emblem: Vom NES-Urgestein zum portablen Strategie-Hit

Fire Emblem gehört zu den beliebtesten Strategiespielen aus dem Hause Nintendo. Was heute jedoch ein fester (...) mehr

Weitere Artikel

Nintendo: Eine Entwicklerlegende geht in den Ruhestand

Nintendo: Eine Entwicklerlegende geht in den Ruhestand

(Bildquelle: Game Watch Impress) Genyo Takeda verlässt Nintendo und wird im Juni im Alter von 68 Jahren in den Ruh (...) mehr

Weitere News

Newsletter

Mit diesem Formular kannst du den Spieletipps.de Newsletter kostenlos abonnieren.

DmC - Devil May Cry (Übersicht)