Test Battlefield - Hardline - Grafik und Sound

Hübsche Gesichter und Klone

Auch die optische Darstellung ist zu Spielbeginn am stärksten. Das ist gleich auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen stimmen hier die Umgebungen, wirken lebendig und authentisch.

Diese futuristische Technik will einfach nicht ins Bild passen.Diese futuristische Technik will einfach nicht ins Bild passen.

Ein weiterer Grund ist die Tatsache, dass hier besonders Wert auf alle Charaktere gelegt wurde. Nicht nur die Hauptfiguren sind zu Beginn gut modelliert. Alle gezeigten Personen wirken menschlich. Die Gesichtsanimationen sind sehr gut gelungen und das Verhalten wirkt stets natürlich.

Hier sollte ruhig auch etwas ausführlicher gelobt werden. Die Schlüsselfiguren sehen wirklich gut aus und zeigen durch ihre Mimik eine große Bandbreite an Emotionen. Auch kleine Gesten lassen das Gefühl aufkommen, dass hier echte Schauspieler am Werk sind. Natürliche Texturen von Haut, bei denen auch kleinste Poren sichtbar sind, runden dieses Bild ab.

Diese anfängliche Liebe zum Detail wird nicht allen Personen im Spiel zuteil. Besonders in den Abschnitten, in denen viele Gegner vorkommen ist der Kontrast zwischen Hauptcharakteren und Statisten groß. Letztere wirken geklont, haben starre Gesichter und könnten genau so gut aus einem deutlich älteren Spiel stammen.

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Der Klang der Polizei

Bei der Vertonung sieht es ähnlich aus, bezeihungsweise hört es sich ähnlich an. Während den wichtigen Figuren eine ausgereifte Stimme, mit schöner Modulation und starkem Ausdruck zu Teil wurde, hören sich die Statisten eher befremdlich an.

Erfolg ist ein Produkt guter Zusammenarbeit.Erfolg ist ein Produkt guter Zusammenarbeit.

Hier orientierte man sich bei der Lokalisierung offensichtlich an der Ausdrucksweise deutscher Krimineller. Da die Handlung in Miami stattfindet klingt es mitunter seltsam, wenn man Sätze wie diesen hört: "Ey, der ging voll ans Brett, Alder ..."

Doch wie die optische, bekommt auch die akustische Darstellung insgesamt ein Lob. Der Soundtrack wirkt gut zusammengestellt. Die Lieder vermitteln immer die richtige Atmosphäre und zaubern hin und wieder sogar ein Grinsen auf euer Gesicht. Es mag zwar nahe liegen, doch wenn ihr "Sound Of Da Police" von KRS One in einem Streifenwagen hört, kommt eine ungeahnt freudige Stimmung auf.

Die technische Umsetzung ist ebenfalls sehr gut. Besonders die Bildwiederholungsrate von 60 Bildern pro Sekunde macht ordentlich etwas her. Die natürlich anmutenden Protagonisten wirken dadurch noch weniger künstlich und das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, wird ordentlich verstärkt. Würde man die Bildpunkte nicht zählen, würde bei den Konsolen-Fassungen noch nicht einmal auffallen, dass es keine 1.080 Pixelreihen sind - auf PS4 sind es stattdessen 900p und auf Xbox One, Xbox 360 und PS3 720p.

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Tags: Multiplayer  

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