Vorschau Dirty Bomb - Laufen, springen ballern, Was kostet der Spaß

Laufen, springen, ballern

Das Spiel ist schnell, aber nie hektisch. Trotzdem heißt es dauernd in Bewegung bleiben, sonst erwischt euch der nächste Scharfschütze oder ein unerwartetes Messer im Rücken. Ihr könnt laufen, kriechen, springen und zur Seite ausweichen. Und das solltet ihr auch alles ausgiebig nutzen. Das gilt glücklicherweise auch für Sniper-Klassen, denen es nicht möglich ist, einfach an einer geschützten Stelle zu "campen" und ungestört zu zielen. Man kommt immer an einen Gegner ran.

Einer flüchtet mit der Beute, der Rest des Teams gibt Feuerschutz. Dirty Bomb ist kein Spiel für Einzelgänger.Einer flüchtet mit der Beute, der Rest des Teams gibt Feuerschutz. Dirty Bomb ist kein Spiel für Einzelgänger.

Die Gestaltung der Karten bietet immer mehrere Wege zu einem Zielort und genügend Winkel und Ecken, um eine Falle aufzustellen oder auf den Gegner zu lauern. Weite Flächen fehlen im Probespiel und die Action läuft in den engen Häuserschluchten Londons ab. Das sorgt allerdings auch für einige Flaschenhälse. Zum Beispiel Orte an denen schon ein automatisches Geschütz das Weiterkommen verhindert. Schön: Immer wieder tauchen bekannte Bauwerke wie das Riesenrad London Eye oder die Tower Bridge im Hintergrund auf.

Auf Fahrzeuge wird verzichtet. Zwar sollt ihr mal einen Panzerwagen eskortieren, aber selber das Steuer von Kriegsmaschinerie übernehmen, wie es beispielsweise Battlefield 4 bietet, ist nicht angedacht. Welche Spielmodi, darunter vielleicht ein Team-Deathmatch, in Zukunft noch angeboten werden, darüber schweigen sich die Entwickler noch aus.

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Und was kostet der Spaß?

Bei Dirty Bomb handelt es sich um ein, zumindest auf den ersten Blick, kostenloses Spiel. Also ein weiteres Mitglied der stetig größer werdenden "Free to Play"-Familie. Aber natürlich sind die Entwickler nicht nur mit dem Glück der Spieler zufrieden, sondern haben einen Weg der Monetarisierung im Auge.

Paul Wedgwood, Mitbegründer von Splash Damage schaut zwar grimmig, hat aber trotzdem gerne ein Interview gegeben.Paul Wedgwood, Mitbegründer von Splash Damage schaut zwar grimmig, hat aber trotzdem gerne ein Interview gegeben.

Und die zielt auf das Hauptmerkmal der spaßigen Ballerei ab, nämlich die Söldner. Mit Aura und Skyhammer werden lediglich zwei Charaktere immer zur Auswahl stehen. Weitere in einer monatlichen Rotation. Wenn ihr jetzt aber jederzeit die volle Auswahl haben wollt, gilt es in die Tasche zu greifen. Zwar lassen sich diese über im Spiel erhaltene Credits kaufen, aber das bedeutet definitiv Wartezeit, bis eure Kasse gut gefüllt ist.

Alternativ lassen sich diese Credits natürlich auch gegen Bargeld erwerben, zurzeit 14 US-Dollar (etwa 13 Euro) für 70.000 Einheiten der Spielwährung. Was genau ihr dafür bekommt, wird sich noch zeigen. Auf jeden Fall versichert uns der Studioboss Paul Wedgwood, dass das Spiel nicht zur Kategorie Pay to Win gehört, also einen nachhaltigen Spielerfolg nur gegen Geld erlaubt, sondern lediglich schneller den Erwerb von Charakteren und zusätzlicher Ausrüstung möglich macht. Wir möchten ihm das glauben.

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Tags: Free 2 play   Koop-Modus   Multiplayer  

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