Test Bloodborne - Gier ist kein guter Grund zum Sterben, Wo ist mein Schild?

Gier ist kein guter Grund zum Sterben

Bloß nicht zu gierig sein. Zwei Schläge und wieder zurückziehen. Auf die Lücke warten, ausweichen, in den Rücken gleiten, wieder zwei Schläge verpassen - und weg. Nicht zu gierig werden! Wer Demon's Souls, Dark Souls oder Dark Souls 2 gespielt hat, kennt dieses Mantra.

Manchmal sind aber auch andere Spieler für euer Ableben verantwortlich.Manchmal sind aber auch andere Spieler für euer Ableben verantwortlich.

Auch für Bloodborne gilt diese Regel. Vielleicht sogar noch mehr, als bei den anderen Souls-Spielen. Obwohl Kopf und Schöpfer hinter der Erfolgsreihe Hidetaka Miyazaki - inzwischen Chef bei From Software - nicht an Dark Souls 2 mitwerkelte, zeichnete sich eine offensivere Kampfweise auch schon an diesem Serienteil ab. In Bloodborne geht Miyazaki einen Schritt weiter. Weg mit dem Schild! Die beste Verteidigung ist der Angriff.

Doch Miyazaki erschafft mit Bloodborne nicht nur einen weiteren Ableger mit offensiverer Spielmechanik, sondern erfindet das sprichwörtliche Rad einfach neu. Er streicht aus seiner Erfolgsformel nicht nur Variablen heraus, sondern fügt an sinnvollen Stellen auch neue hinzu. Ach ja, und wer Bedenken hatte: Bloodborne ist immer noch hart!

Dieses Video zu Bloodborne schon gesehen?

Wo ist mein Schild?

Einfach den Schild wegzulassen, ändert alles. Wirklich alles. Anstatt sich hinter der vermeintlichen Sicherheit verschanzen zu können, steht euer Leib jeglichen Angriffen offen gegenüber. Ein Schlag der euch trifft, sitzt immer und fordert Blut.

In der Welt von Bloodborne entstehen die Bestien aus normalen Menschen.In der Welt von Bloodborne entstehen die Bestien aus normalen Menschen.

Also ausweichen! Doch selbstverständlich wäre es langweilig, die defensiven Möglichkeiten aus einem Souls-Spiel zu entfernen, ohne eine neue Mechanik einzuführen. In Bloodborne rollt ihr nicht nur um euer Leben, sondern gleitet behände mit Ausfallschritten um die angreifenden Monstrositäten herum. Das funktioniert aber nur, wenn ihr über einen Tastendruck den Gegner anvisiert. Der Ausfallschritt ist im Gegensatz zur (aus den Souls-Spielen bekannten) Rolle schneller und kürzer, wodurch die Geschwindigkeit des Kampfes zunimmt.

Ohne Schild ist auch keine Parade mehr möglich. Doch dafür hat sich From Software ebenfalls etwas Neues ausgedacht. Statt mit einem Schild zu parieren, schießt ihr nun mit der Pistole, eurer Zweitwaffe, im richtigen Moment und stoppt so den Angreifer. Nun habt ihr ein kleines Zeitfenster, in dem ihr einen speziellen starken Angriff ausführen könnt.

Diese Aspekte zusammengenommen, ändern die Gefechte in Bloodborne enorm. Statt euch vorsichtig an den Feind anzupirschen, seid ihr ständig in Bewegung und reiht Angriff an Angriff. Anstatt sich also einfach selbst zu kopieren, entscheidet sich From Software - zum Glück - für eine neue Herangehensweise.

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Tags: Horror   Multiplayer   Koop-Modus  

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