Test Pillars of Eternity - Wer will ich sein?

Wer will ich sein?

Stundenlang könnt ihr alleine mit der Kreation eures Charakters verbringen. Denn Obsidian spendiert Pillars of Eternity ein Charaktersystem, wie es ein Rollenspiel verdient.

In Gasthäusern kauft ihr Verpflegung oder Unterkunft.In Gasthäusern kauft ihr Verpflegung oder Unterkunft.

Nachdem ihr euer Geschlecht gewählt habt, geht die Qual der Wahl erst richtig los. Sechs Völker stehen euch zur Auswahl. Neben Menschen, Zwergen und Elfen entscheidet ihr euch auch für exotischere Rassen wie Orlaner, Aumaua und Gottähnliche. Doch wer nach der Wahl der Rasse glaubt, alle Möglichkeiten der Personalisierung erschöpft zu haben, liegt daneben.

Fast jedes Volk besitzt noch einmal zwei bis drei Unterrassen. Waldelf oder Bleichelf? Insel- oder Küsten-Aumaua? Entscheidet ihr euch für einen Gottähnlichen sind es sogar vier: Tod-, Feuer-, Mond- und Natur-Gottähnlicher. Bis ihr dahintersteigt, wo die Unterschiede der einzelnen Rassen liegen und welche Boni sie euch hinsichtlich der Charakterwerte einbringen, vergeht Zeit. Und an dieser Stelle habt ihr noch nicht mal eine Klasse oder einen Hintergrund für euren Charakter gekürt.

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Wer schon jetzt abgeschreckt ist, dem sei versichert: Gerade das ist der Reiz des Spiels. Anstatt euch für "Fem-Shep" oder "Male-Shep" zu entscheiden, habt ihr wirklich alles in der Hand. Ihr entscheidet, welche Rolle ihr spielen wollt - und nicht das Spiel. Und das beste daran: Personen, die ihr in der Welt von Eora trefft reagieren auf eure Wahlen.

Ähnlich wie bei sogenannten "Pen and Paper"-Rollenspielen bietet euch auch Pillars of Eternity, das sich schlussendlich aus der Tradition von Advanced Dungeons & Dragons ableitet, ein leeres Blatt an, das ihr füllt. Ihr erschafft euch eure Geschichte selbst.

Dabei ist die Charakterkreation ein eigenes spannendes Kapitel für sich. Und es ist wirklich erfrischend, ein so tiefes System wieder in einem Rollenspiel zu sehen, nachdem Bioware ihr "Herkunftssystem" aus Dragon Age - Origins nicht mehr benutzt. Auch nicht in Dragon Age 3 - Inquisition, obwohl dies der Qualität des Spiels keinen Abbruch tut, wie der Test "Dragon Age - Inquisition: Zurück zu alter Stärke" zeigt.

Einziger Wermutstropfen: Euren Hintergrund wählt ihr lediglich aus und spielt nicht noch einen Teil davon wie in Dragon Age - Origins. Doch das ist in diesem Fall ein kleiner Wermutstropfen. Denn im Verlauf der Geschichte von Pillars of Eternity spielt ihr noch genügend eure Rolle aus, so dass ihr euren Charakter außergewöhnlich individuell zeichnen könnt.

Im weiteren Spielverlauf vollzieht sich die Aufwertung eures Charakters eher schleppend. Nicht bei jedem Stufenaufstieg bekommt ihr neue klassenspezifische Talente hinzu. Omnipotent werdet ihr euch in Pillars of Eternity nie fühlen, doch das ist auch gut so. Denn sonst würden die Kämpfe viel an ihrer taktischen Tiefe verlieren.

Weiter mit: Der lange vermisste Druck auf die Leertaste, Zwei Lebensbalken

Tags: Fantasy   Singleplayer   Kickstarter  

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