Test GTA 5 - Werdet zum Regisseur, Was ist sonst neu?

Werdet zum Regisseur

Die größte Neuerung der PC-Fassung bildet der "Rockstar Editor", mit dem ihr eigene Filme in Spielgrafik dreht. Jederzeit im Spielgeschehen startet ihr dazu die Aufnahme. Habt ihr alle gewünschten Szenen im Kasten, wechselt ihr in das Schnittprogramm. Hier positioniert ihr die virtuelle Kamera beliebig und legt die Abfolge der Szenen fest. Außerdem dürft ihr die Zeit schneller oder langsamer ablaufen lassen.

Für euren eigenen Film dreht ihr Szenen und bearbeitet sie nach. Lüsterne Aliens im Park? Kein Problem!Für euren eigenen Film dreht ihr Szenen und bearbeitet sie nach. Lüsterne Aliens im Park? Kein Problem!

Für die Feinabstimmung legt ihr auch Beleuchtung, Farbgebung sowie Unschärfe-Effekte fest. Zuletzt steuert ihr noch Soundeffekte und Musik der Radiosender bei. Schließlich ladet ihr euer Werk auf Youtube oder im Rockstar Social Club hoch. Hier dürfen sich kreative Naturen richtig austoben und nicht nur fetzige Trailer, sondern gar Kurzfilme drehen. Waghalsige Stunts und Choreographien lassen sich so cineastisch inszenieren.

Der Regisseur-Modus geht noch einen Schritt weiter. Denn hier schlüpft ihr in die Rolle verschiedener Bewohner samt Verkleidung oder verwandelt euch sogar in Tiere. Außerdem legt ihr Tageszeit, Wetter (Schneefall inklusive) und Fahndungsstufe fest. Schon steht der nächsten Filmproduktion nichts im Wege. Einige Inhalte schaltet ihr jedoch erst im Laufe des Spiels frei.

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Was ist sonst noch neu?

Vom spielerischen Umfang gleicht die PC-Umsetzung der Vorlage von PS4 und Xbox One. Ihr genießt gleichermaßen die Ego-Perspektive sowie Bonusaufträge und eine vergrößerte Tierwelt. Ebenso identisch ist die englische Sprachausgabe samt deutscher Untitel.

Das Spiel erlebt ihr zu Fuß oder in Vehikeln wahlweise aus der Ich-Perspektive.Das Spiel erlebt ihr zu Fuß oder in Vehikeln wahlweise aus der Ich-Perspektive.

Daneben fällt der Straßenverkehr ein wenig dichter aus und etwas mehr Bürger bevölkern die Wege. Auch die Automodelle wirken einen Tick detailverliebter, genauso wie deren ausgefeilteres Schadensmodell. Die Vehikel lassen sich jetzt noch schicker zu Schrott fahren.

Daneben beeindrucken die plastischen Lichtverhältnisse, die dem Szenario oftmals eine malerische Stimmung verleihen - vor allem bei Sonnenauf- und -untergang. Umso schöner, dass ihr dabei eine famose Weitsicht genießt, die sich über Kilometer erstreckt. In der Ferne sind Gebäude und markante Punkte gut zu erkennen, selbst entfernte Autoscheinwerfer und Straßenlaternen sind in der Nacht sichtbar.

Auch die noch üppigere Vegetation abseits der Wege überzeugt. Umso mehr fallen jedoch vereinzelt grobe Texturen ins Auge, die scheinbar noch von PS3 und Xbox 360 stammen. Bei den Charaktermodellen und deren Mimik hat sich dagegen nichts getan. Neu: Zum umfangreichen Radioprogramm gesellt sich auf PC der neue Rap-Radiosender "The Lab".

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Tags: Open World   Singleplayer   Multiplayer   Steam  

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