Test Age of Empires 3

von Salome Schüle (04. November 2005)

Über 500 Jahre ist es her seit Amerika 1492 von den Europäern entdeckt wurde. Damals begann die ereignisreiche Geschichte Amerikas erst, die zumindest anfangs von Kriegen geprägt war. Der jüngste Spross der "Age" -Reihe versetzt euch genau dort hin, ins neu entdeckte Amerika. Ob "Age of Empire 3" spielerisch genauso viel Spaß macht wie das spannende Hintergrundszenario verspricht, lest ihr in unserem Test.

Noch steht nur unser DorfzentrumNoch steht nur unser Dorfzentrum

Der Traum von der ewigen Jugend

"Age of Empires 3" spielt in der gerade erst entdeckten Neuen Welt, birgt jedoch eine recht fantastische aber eher unglaubwürdige Geschichte, die euch durch 3 Einzelspielerkampagnen mit je 8 Missionen führt. Die Story dreht sich unter anderem um einen geheimnisvollen Jungbrunnen, einen alten Ritterorden und einen Geheimbund, der sich der "Zirkel von Ossus" nennt. In der ersten Kampagne startet ihr als Morgan Black, seines Zeichens Ritter des heiligen Johanniter Ordens. Auch weiterhin begleitet ihr die Familie Black und übernehmt darum in Akt 2 Morgans Enkel und Indianerfreund John und schließlich die Ururenkelin und Besitzerin der Falcon Company Amelia Black. Euer Kampf beginnt auf Malta, bevor ihr in die neue Welt segelt und euch durch die Karibik, die Prärie, die schneebedeckten Anden und den indianerbesiedelten wilden Westen durchschlagt. Während eurer Reise kämpft ihr mit und gegen Indianer, besiegt die spanischen Eroberer, mischt ihm Englisch-Französischen Krieg auf beiden Seiten mit. Euer Hauptgegner ist jedoch durchweg der Zirkel von Ossus. Außer der Kampagne könnt ihr als Einzelspieler natürlich auch einfach in einzelnen Gefechten antreten und dabei zwischen 8 Nationen wie z. B. Deutschland, Frankreich, Spanien, Russland oder den Osmanen wählen. Im sehr interessanter Mehrspielermodus dagegen tretet ihr online per LAN oder ESO gegen menschliche oder Computergegner an.

Eine Mühle zur unendlichen NahrungsproduktionEine Mühle zur unendlichen Nahrungsproduktion

Abwechslung pur

Am Missionsdesign gibt's eigentlich nichts auszusetzen. Euch wird relativ viel Abwechslung geboten. So müsst ihr beispielsweise gleich zu Anfang ein gut befestigtes Fort gegen heranbrandende Angreiferwellen schützen, müsst später eine Piratin durch das Erfüllen kleiner Aufträge beeindrucken oder baut mit der Falcon Company eine Eisenbahnlinie auf. Meist jedoch geht es im gewohnten Age-Stil: Ihr baut eure Kolonie auf oder aus, arbeitet euch die bereits bekannten verschiedenen Zeitalter hinauf, stellt eine Armee zusammen und greift schließlich den Gegner an. Wirtschaftlich hat sich dabei nicht so besonders viel verändert. Deine Siedler sammeln fleißig Rohstoffe. Praktisch ist dabei, dass sie nicht mehr ständig zum Lager zurückrennen, sondern die Rohstoffe fließen euch einfach so kontinuierlich in eure Tasche. Davon gibt es diesmal 3 grundsätzliche Ressourcen: Holz, Nahrung und Münzen. Außer von erlegten Tieren bzw. Minen könnt ihr Nahrung und Münzen auch in Mühlen bzw. Plantagen sammeln, mit dem Vorteil, dass sie dort unerschöpflich sind. Außerdem dient der Marktplatz nicht nur zum Aufwerten der Produktion sondern auch zum Tauschhandel der drei Güter.

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