Vorschau Starcraft 2 - Legacy of the Void: So spielt sich der Mehrspielermodus

von Daniel Kirschey (21. April 2015)

Schneller, härter, besser. Legacy of the Void intensiviert die Schlachten in Starcraft 2 und lässt das Adrenalin durch eure Adern rauschen.

Die einen hoffen auf ein würdiges, erzählerisches Finale der "Starcraft 2"-Saga, andere schauen auf die Änderungen die den Mehrspielermodus umkrempeln werden. Eines ist aber sicher: Starcraft 2 - Legacy of the Void bringt Veränderung; Spieler sind gezwungen sich neue Taktiken und Strategien auszudenken.

Was sich im Mehrspielermodus genau ändert, konnte sich spieletipps in der geschlossenen Beta des Echtzeitstrategiespiels schon einmal anschauen. Und die Änderungen haben es in sich. Legacy of the Void macht Starcraft 2 schneller und härter. Innerhalb kurzer Zeit seid ihr als Spieler dazu gezwungen, zu reagieren und trotzdem keine Fehler zu machen. Zumindest im Mehrspielermodus, wenn ihr gegen echte menschliche Intelligenz spielt.

Die Kampagne von Legacy of the Void dreht sich um die Rasse der Protoss. Die stellen sich gegen den neuen Antagonisten Amon, ein Xel'naga, der der Erschaffer der Zerg-Protoss-Hybriden ist. Die Basis in der Kampagne soll das Schiff "Spear of Adun" sein. In der Beta-Phase bekommt ihr davon jedoch nichts zu Gesicht. Lediglich der Mehrspielermodus gegen andere Spieler ist zurzeit spielbar.

In der Kürze liegt die Würze

Nach sechs Minuten ist die Schlacht schon zu Ende. Wer sich gerne zuerst mit dem Basenbau beschäftigt, um später eine Armee aufzubauen, wird schnell von feindlichen Einheiten überrascht.

Mit ganzen zwölf Arbeitern startet ihr jedes Spiel.Mit ganzen zwölf Arbeitern startet ihr jedes Spiel.

Der Feind hat es vor allem auf eines abgesehen: auf die Weltraumbaufahrzeuge, Sonden und Larven. Sind die ins virtuelle Nirvana eingegangen, liegt die Ökonomie flach. Wenn niemand mehr Ressourcen sammelt, fehlt es auch an Kriegsmaterial. Damit ist in kürzester Zeit die Schlacht verloren.

Dabei ist es diesmal schwieriger und doch gleichzeitig leichter mit einem Schlag alle gegnerischen Arbeiter auszuschalten. Denn statt mit sechs Ressourcensammlern startet ihr direkt mit zwölf. So ist es nicht ganz so schlimm, wenn durch einen Angriff zwei oder drei von ihnen das Zeitliche segnen. Doch dafür zieht die Geschwindigkeit an.

Viel schneller stehen euch genügend Mineralien und andere Ressourcen zur Verfügung, um Gebäude und Kriegsmaterial zu bauen. Damit greift ihr den Feind und dieser euch auch schneller an. Und hier schließt sich der Kreis: Zuerst werden gerne die Arbeiter angegriffen.

Doch mehr Arbeiter bedeutet auch, dass eure Mineralienvorräte zügiger erschöpft sind. Außerdem reduziert Hersteller Blizzard das Vorkommen der jeweiligen Ressourcenstandorte. So sorgt die doppelte Zahl an Arbeitseinheiten dafür, dass ihr eher gezwungen seid, zu expandieren und neue Stützpunkte zu errichten.

Auch die neu hinzugekommenen Einheiten unterstützen den zügigen Spielstil. Gerade die Protoss, das vergeistigte Volk von Außerirdischen, haben mit ihren neuen Einheiten ein paar Asse im Ärmel. Aber auch die Terraner und Zerg bekommen den einen oder anderen Schlachten-Entscheider zur Verfügung gestellt.

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Weiter mit: Neue Einheiten in Legacy of the Void

Tags: Science-Fiction   DLC   Multiplayer  

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