Test Assassin's Creed Chronicles - China: Der 2.5D-Leisetreter im Test

von Olaf Bleich (22. April 2015)

Vergesst Paris, Rom und New York! Assassin's Creed Chronicles entführt im ersten Teil der Trilogie nach China. Erfahrt, wieso der 2.5D-Schleicher eine ganz andere Spielerfahrung bietet als seine großen Brüder!

Assassin's Creed Chronicles - China mit Shao Jun in der Hauptrolle macht den Anfang. Im Herbst reisen die Assassinen nach Indien und Russland.Assassin's Creed Chronicles - China mit Shao Jun in der Hauptrolle macht den Anfang. Im Herbst reisen die Assassinen nach Indien und Russland.

Die Ankündigung von Assassin's Creed Chronicles rief gemischte Reaktionen hervor. Von "Hurra, endlich wieder mit Attentätern meucheln!", bis hin zu "Nach Unity habe ich genug von Ubisofts Assassinen", war alles dabei.

Doch wie schon nach der ersten Anspielrunde in Paris vermutet, spielt sich Assassin's Creed Chronicles gänzlich anders als seine Vorfahren im Geiste. Vorbei sind die Zeiten von realitätsnahen 3D-Welten und übermächtigen Kuttenkillern.

Stattdessen erinnert der erste Teil der Trilogie an 2.5D-Action-Leisetreter Mark of the Ninja und bringt die Kunst des Schleichens zurück!

Wenn in China ein Sack Reis umfällt

Der erste Teil der Chroniken führt ins China des 16. Jahrhundert. Die junge Assassine Shao Jun hat gerade ihre Lehre bei Altmeister Ezio Auditore da Firenze - bekannt aus Assassin's Creed 2 - beendet.

Manchmal geht es in Assassin's Creed Chronicles ganz schön blutig zu.Manchmal geht es in Assassin's Creed Chronicles ganz schön blutig zu.

Doch schon steht sie der Templerbedrohung gegenüber. Die Schurken versuchen nämlich die Macht an sich zu reißen und sind auf der Suche nach einem mysteriösen Relikt in einer kleinen Schachtel.

Was sich zunächst nach einem spannenden Plot anhört, verkommt im Spiel leider nur zum Lückenfüller. Die hübsch gemalten Zwischensequenzen sind viel zu kurz, führen zu viele neue Figuren auf einmal ein und nehmen sich keine Zeit, diese vernünftig zu erklären. Das Ergebnis: Bis auf Shao Jun wirken alle Figuren blass. Der Plot kommt nicht richig in Fahrt und überhaupt entsteht keine Spannung.

Erst in den letzten der insgesamt zwölf Sequenzen trachtet das Böse wirklich ernsthaft nach der Macht. Doch echter Nervenkitzel kommt auch dann nicht auf. Assassin's Creed Chronicles - China lebt stattdessen von seiner Spielmechanik und deren Möglichkeiten.

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Weiter mit: Wie ein Gemälde / Schleichen, klettern, verstecken

Tags: Singleplayer   Online-Zwang  

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Meinungen - Assassin's Creed Chronicles - China

bynamco
90

Einzigartige Abwechslung

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