Vorschau Hex - Shards of Fate: Magic und Hearthstone bekommen Konkurrenz

von Michael Krüger (30. April 2015)

Stellt euch ein Karten-Deck zusammen und stürzt euch in einen erbarmungslosen Kampf zwischen heroischen Champions. Gameforge will jetzt bei den großen Kartenspielen mitmischen.

Das Spielprinzip von Kartenspielen, in denen ihr gegen andere Spieler antretet, ist spätestens seit Magic 2015 - Duels of the Planeswalkers bekannt und erfolgreich. Auch Blizzards aktueller Vertreter Hearthstone - Heroes of Warcraft ist mittlerweile aus der Spiele-Landschaft nicht mehr wegzudenken.

Nun startet Gameforge mit Hex - Shards of Fate (offizielle Seite) ebenfalls im virtuellen Kartenspiel-Geschäft durch. Aktuell befindet sich Hex - Shards of Fate noch in der offenen Beta-Phase. Wir haben hier erste Eindrücke gesammelt. Zwischenfazit: Ein Blick auf das Gratisspiel lohnt sich auch für euch. Falls ihr nach dem Bericht selbst Hand anlegen wollt, dürft ihr euch hier gratis registrieren:

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Hex - Shards of Fate: Krieg der Karten

Nicht alle Spielelemente stehen bereits zur Verfügung. Dennoch gibt es im Moment schon eine große Zahl Spieler, die täglich Partien ausfechten oder sich gegen die Künstliche Intelligenz in der Frost-Arena messen.

Scherben und Krieger

Zwei Champions bewaffnen sich zu Beginn mit jeweils 60 Karten, die sie abwechselnd ausspielen. Das Ziel jedes Spielers ist es, die Lebenspunkte des Kontrahenten auf Null zu bringen. Hierfür setzten beide Seiten Krieger verschiedener Klassen, Zauber, Aktionen und Artefakte ein. Um Karten ausspielen zu können, benötigen sie die Scherben (Shards) - daher auch der Untertitel "Shards of Fate" (Scherben des Schicksals). Wie beispielsweise in Magic The Gathering stehen hiervon mehrere Farben zur Verfügung. Hat ein Champion alle seine Lebenspunkte verloren, endet das Spiel zugunsten seines Gegners.

Eine Diamantaura kostet fünf Scherben. Es reicht eine weiße Scherbe zu besitzen.Eine Diamantaura kostet fünf Scherben. Es reicht eine weiße Scherbe zu besitzen.

Was beim ersten Spiel direkt auffällt ist die Aktivierung der Karten. Diese erfordern in erster Linie eine bestimmte Zahl an Scherben. Dabei ist es egal, welche Farbe diese haben. Eine kleine Markierung gibt allerdings an, über wie viele Scherben einer Farbe, der Spieler verfügen soll. So kostet eine Diamantaura fünf Scherben, es reicht allerdings wenn ihr eine weiße Scherbe besitzt. Die anderen Scherben können eine andere Farbe haben.

Jeder Spielzug ist in Phasen unterteilt. In der ersten Phase könnt ihr eine Scherbe und eine Einheit, Aktion oder einen Zauber ausspielen. In der Hauptphase entscheidet ihr darüber, welche eurer Einheiten den gegnerischen Champion angreifen. Es ist also nicht möglich gegnerische Einheiten direkt anzuvisieren. Euer Gegner sieht sich nun vor der großen Frage, ob er seine Einheiten blocken lässt oder ob er, bzw. sein Champion, den Schaden einsteckt.

Oftmals bedeutet Blocken, dass die verteidigenden Einheiten dabei draufgehen. Je nach Situation solltet ihr gut abwägen, ob es nicht sinnvoller ist, den Schaden zu eurem Champion durchzulassen. Denn möglicherweise könnten die Einheiten noch stärker werden.

Hier kommt eine weitere Eigenheit von Hex - Shards of Fate ins Spiel. Die meisten Karten verfügen über Fähigkeiten, die den Angriff oder die Verteidigung verbündeter Einheiten stärken. Auf diese Weise kann eine vermeintlich schwache Einheit schnell zu einer ernsten Bedrohung für euren Gegner werden. Umso wichtiger ist ein gut abgestimmtes Deck, also die zusammengestellten Karten, mit denen ihr zum Spiel antretet.

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Tags: Multiplayer  

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