12 aktuelle Rennspiele, die Super tanken - Ride, Assetto Corsa

(Special)

Ride

für: PC, PS4, Xbox One, PS3, Xbox 360

Die italienischen Entwickler von Milestone beleben mit Ride das unterversorgte Motorrad-Subgenre ein wenig. Denn in der Zweirad-Raserei erwartet euch eine große Kampagne nach Gran Turismo-Vorbild mit zahlreichen Bikes.

Viele Straßenmaschinen wollen auf Rundkursen ausgefahren werden.Viele Straßenmaschinen wollen auf Rundkursen ausgefahren werden.

113 Motorräder von 14 Herstellern warten im Fuhrpark auf euch. Allerdings nur mit genug Geld, das ihr in der "World Tour" freispielt. Hier gibt es 14 Rennklassen mit massig Wettbewerben auf Landstraßen und fiktiven Rundkursen. Denn in Ride erwarten euch keine Profirennen, sondern Ausfahrten in meist straßentauglichen Bikes. Klar, dass ihr hier mittels Tuning eure Siegchancen erhöht.

Die Rennen selbst fallen recht unspektakulär aus. Drei Realismuseinstellungen bedienen Einsteiger bis Profis. Dennoch enden Fahrfehler meist mit einem Sturz und einem verschenkten Sieg. Gut, dass ihr das Geschehen zurückspulen dürft. Auch optisch gibt es kaum "Wow"-Momente, von den überlangen Ladezeiten ganz zu schweigen. Dennoch: Wahre Motorradliebhaber finden hier durchaus unterhaltsame Beschäftigung, die jedoch abwechslungsreicher ausfallen könnte.

Fazit: Das Gefühl zum Motorrad transportiert das Rennspiel gut, bringt aber bei der Balance und Abwechslung zu wenig Pferdestärken auf die Strecke.

Assetto Corsa

für: PC

Hinter Assetto Corsa steckt eine PC-Rennsimulation für unerschütterliche Profis. Denn hier kommt es auf Feingefühl auf dem Asphalt an. Bleifüße und Einsteiger machen besser einen großen Bogen um dieses Spiel.

Das höchst anspruchsvolle Fahrverhalten verlangt nach einem Lenkrad.Das höchst anspruchsvolle Fahrverhalten verlangt nach einem Lenkrad.

Schließlich legt das Spiel ein derart ausgeklügeltes Fahrverhalten an den Tag, das ein Lenkrad mit "Force Feedback" fast zwingend nötig macht. Doch mit letzterem eröffnet sich ein forderndes Gefühl hinter dem Steuer, bei dem ihr jeden Meter Asphalt und den Reifengrip spüren könnt. Die Macher haben sogar einige der Strecken, darunter die Nordschleife, per Laser ausgemessen und ins Spiel integriert. Realitätsnäher geht's also kaum noch. Dazu gesellt sich ein röhrender Motorensound, der jeden Nachbarn aus dem Bett haut.

Allerdings gibt es so manche Haken und Ösen mit Assetto Corsa. Denn die Simulation ist alles andere als einsteigerfreundlich. Zudem mangelt es am Drumherum: Es fehlen wechselnde Tageszeiten und Witterungen, ebenso gibt es keine Boxenstopps. Auch grafisch erreicht es nicht die Klasse anderer Edelraser. Zudem wird das Spiel es schwer haben, wenn das ausgereiftere und umfangreichere Project Cars auf den Markt kommt. Doch selbst dann hält eine große Modding-Gemeinschaft die Raserei weiterhin am Leben. Bastler kommen hier auf ihre Kosten.

Fazit: Eine realitätsnahe Rennsimulation. Kunos Simulazioni zeigen mit ihrer neuen Entwicklung, dass sie hinsichtlich Fahrgefühl die Nase vorne haben.

Weiter mit: Project Cars, F1 2015

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