Test Micro Machines Explosion

von Christian Rühl (03. April 2003)

Wozu braucht man asphaltierte Straßen und ausgebaute Rennstrecken, wenn man doch überall fahren kann? Das haben sich auch die Macher von MicroMachines gedacht, und haben daher das Renngeschehen auf alle möglichen Orte verlagert. Ob das gut geht und wie das Spiel mit den kleinen Flitzern sonst so umgesetzt wurde, das erfahrt ihr in unserm Testbericht.

Spielbeginn

Das Spiel beginnt, nachdem du dich für eine Sprache entschieden hast, mit dem Hauptmenü, das dir die Wahl zwischen Einzel- und Mehrspieler, ein Optionsmenü, ein Codeeingabebildschirm und die Credits bietet. Entscheidest du dich für den Einzel- oder Mehrspielermodus, stehen dir insgesamt 7 verschiedene Spielvarianten zur Verfügung. Die beiden Hauptmodi sind dabei der Einzelrennen - Modus und der Meisterschaftsmodus. Im Meisterschaftsmodus besteht deine Aufgabe darin, Buchstaben während des Fahrens aufzuheben. Wenn du alle Buchstaben eingesammelt hast (sie ergeben das Wort MicroMachines), dann kannst du dir eine Belohnung aussuchen. Entscheiden kannst du dich zwischen einem Extraleben, einer Waffe und einer Verbesserung deines Wagens für das nächste Rennen. Damit du schneller an alle Buchstaben kommst, kannst du eine Wette abschließen, wobei die bereits eingefahrenen Buchstaben als Einsatz dienen. Ein weiterer Spielmodi ist der sogenannte "Fang die Bombe" - Modus, in dem du versuchen musst die Bombe so schnell wie möglich an deine Gegner weiterzureichen. Wenn der Countdown abgelaufen ist und die Bombe explodiert während sie in deinem Besitz ist, dann verlierst du ein Leben. Weiterhin gibt es noch verschiedene Trainingsmodi, in denen man alleine gegen die Zeit antreten muss.

Fahrer und Wagen

Insgesamt stehen dir für deine Rennkünste acht Fahrer zur Verfügung, die alle auf unterschiedlichen Strecken bevorzugt werden, d.h. das sie einen Turbo-Bonus mit auf die Strecke nehmen. Weiterhin gibt es noch fünf Fahrzeuge aus denen man auswählen kann: Das Standardauto, das am einfachsten zu steuern ist und auf allen Strecken gleich geeignet ist; der Sportwagen, der sehr schnell ist, aber dafür in den Kurven schwerer auf der Bahn zu halten ist. Das Motorrad, das auch sehr schnell ist, aber auch leicht aus der Kurve fliegen kann; der Geländewagen, der eine gute Bodenhaftung hat, aber dafür nicht sehr schnell ist. Für Wasserstrecken gibt es noch ein Boot.Wenn man sich für ein Fahrzeug entschieden hat und ein Rennen beginnt, stellt man auch schon gleich dasgrößte Manko des Spiels fest: die Steuerung, die sehr schlecht reagiert und das Kurvenfahren besonders bei Spielbeginn sehr schwierig gestaltet. So kann es vorkommen, dass man von der Bahn abkommt, obwohl man nur ganz sachte gelenkt hat oder das man in eine komplett andere Richtung fährt. Hast du dich dann irgendwann an die Steuerung gewöhnt, kannst du versuchen, mit Hilfe deiner Waffen (Bazooka, Feuerball und andere), die Gegner fertig zu machen. Das dürfte dann aber nicht mehr allzu schwierig sein, wenn man die Steuerung einigermaßen hinbekommt.

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