Test Project Cars: Rasertraum auf vier Rädern

von Thomas Stuchlik (15. Mai 2015)

Mehr Freiheit, mehr Realitätsnähe, mehr Kontrolle: Project Cars fordert Forza und Gran Turismo heraus und rüttelt zudem an alten Genre-Mechaniken. Ob das gelingt, erfahrt ihr im Test.

Zumindest in der Konsolenwelt gelten Forza Motorsport und Gran Turismo als Flaggschiffe und erste Wahl in Sachen Rennsimulation. Doch nun kommt von einem kleinen Hersteller namens Slightly Mad Studios ein Herausforderer, der diese Schwergewichte überflügeln möchte. Nicht nur in Sachen Anspruch, sondern auch bei der Technik und der spielerischen Freiheit.

Innovativ: Mit Hilfe einer treuen Anhängerschaft, deren Spenden und an der Entwicklung beteiligten Spielern haben die Macher ihr Werk Project Cars mit einigen Verspätungen endlich fertigstellen können. Doch das Studio ist kein Neuling auf dem Gebiet, schließlich stammen von ihm auch die Versoftungen von Need for Speed - Shift und Test Drive - Ferrari Racing Legends.

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Neue Raserdimensionen in Project Cars

Doch Slightly Mads neuestes Produkt umfasst mehr, viel mehr. Denn Project Cars will breitgefächerten Rennsport auf den Bildschirm zaubern. Dank professioneller Hilfe von echten Rennfahrern scheint das Wagnis geglückt. Die Simulation macht vieles richtig, patzt jedoch an wenigen Stellen. Warum das so ist, erfahrt ihr hier.

Von der Null zum Profi

Schon der Einstieg in die große Rennwelt überrascht. Normalerweise beginnt ihr eure Raserkarriere in einem kleinen Wägelchen und arbeitet euch langsam hoch. Doch nicht so hier! Project Cars lässt euch anfangs völlige Freiheit, in welcher Klasse ihr antreten wollt. Ob sich Anfänger jedoch in hochklassigen LMP-Rennserien zurechtfinden, ist eher unwahrscheinlich. Gleichzeitig verzichtet das Spiel auf Erfahrungspunkte oder virtuelles Geld, es geht hier einfach nur ums pure Rennvergnügen.

Zahlreiche Rennklassen wollen "erfahren" werden, doch einfach ist keine davon.Zahlreiche Rennklassen wollen "erfahren" werden, doch einfach ist keine davon.

Dennoch bleibt die Qual der Wahl: Vielleicht beginnt ihr mit dem Kartfahren, bei Renncups in Kompaktwagen, GT-Tourenwagen, "Le Mans"-Prototypen oder doch lieber in Formel-ähnlichen Kisten? Habt ihr euch einmal festgelegt, schreibt der Rennkalender allerdings genau vor, welche Ereignisse als nächstes anstehen. Die umfassenden Rennwochenenden bestehen dabei aus Training, Qualifikation und einem Rennen - teilweise sogar aus zwei Rennen.

Vor allem Training und Qualifikation sind Disziplinen, die Konsolenraser vielleicht schon vergessen haben. Doch gerade die Vorveranstaltungen bieten eine gute Gelegenheit, euch ausgiebig mit Auto und Strecke vertraut zu machen. Auch hier bleibt euch die Freiheit, jederzeit Rennlänge und Schwierigkeitsgrad einzustellen. Für Abwechslung sorgen in der Karriere regelmäßige Einladungen zu anderen Rennklassen. Für Motivation dagegen die optionalen Karriereziele.

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Tags: Multiplayer  

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