Test Project Cars - Bei Wind und Wetter, Massives Gegneraufkommen

Bei Wind und Wetter

Geübte Fahrer sollten einen Blick ins "Tuning-Setup" werfen. Denn hier justiert ihr das Fahrwerk, Bremsen, Aerodynamik und sogar die Tankfüllung nach Belieben. Jedoch sollten Hobbymechaniker genau wissen was sie tun, denn bereits eine falsche Einstellung kann den Wagen unfahrbar machen. So gibt es auch neben der Rennstrecke noch viel zu lernen. Auch wenn ihr die Karren nicht zusätzlich hochrüsten dürft.

Eingeschränkte Sicht, viel Verkehr, rutschige Straßen: Am Steuer ist Können gefragt.Eingeschränkte Sicht, viel Verkehr, rutschige Straßen: Am Steuer ist Können gefragt.

Habt ihr genug von der Karriere, bestreitet ihr freie Rennen mit selbst wählbaren Konditionen. Auch hier bleibt die Qual der Wahl aus 70 Pisten inklusive Streckenvarianten. Mit dabei sind bekannte Kurse wie Brands Hatch und Hockenheimring. Aber auch nicht lizenzierte Strecken wie Monaco und Suzuka (unter dem Decknamen Azure Circuit respektive Sakitto) finden ihren Weg ins Spiel.

Die originalgetreuen Kurse sind wie ihre Vorbilder nicht immer ein optischer Hingucker, fahrerisch aber immer anspruchsvoll. Den grafischen Höhepunkt bilden dagegen zwei langgezogene Landstraßen in Südfrankreich und Kalifornien. Ebenso für Hingucker sorgen Wettersystem und Tageszeiten, die ihr bei freien Rennen beliebig einstellen könnt.

Wie wäre es mit strahlendem Sonnenschein beim Start und heftigem Gewittersturm zum Abend? Oder aufziehendem Nebel in den Morgenstunden? Die auftretenden Witterungen sind grafisch hübsch, aber nicht so brillant wie in Driveclub umgesetzt. Doch dank optionalem Zeitraffer und wechselnden Asphaltbedingungen habt ihr alle Hände voll zu tun.

Massives Gegneraufkommen

Project Cars hat den Genrekonkurrenten noch etwas voraus: ein gigantisches Fahrerfeld. Das Maximum variiert je nach Strecke, doch in Le Mans wächst die Gegnerzahl gar auf 44! Auf dem PC sogar 55! Angesichts des massiven Aufgebots und der anstehenden Überholmanöver habt ihr euren Wagen hoffentlich perfekt im Griff.

Habt ihr das Qualifying verpasst, erwartet euch viel Arbeit beim Überholen.Habt ihr das Qualifying verpasst, erwartet euch viel Arbeit beim Überholen.

Schließlich kämpfen die Computergegner teils erbittert und bleiben selbst neben der Strecke voll auf dem Gas. Das sorgt auch für manchen Überraschungsmoment, wo euch die Burschen überrempeln und an euch vorbeiziehen. An anderer Stelle ziehen die Konkurrenten auch mal zurück und lassen euch den Vortritt. Dennoch bleiben häufige Rempeleien nicht aus. So demoliert ihr euer Vehikel schnell und es trägt jede Menge Beulen und Dellen davon. Doch erst herbe Unfälle provozieren auch Mechanikschäden wie eine verbogene Aufhängung bis hin zum Totalschaden mit abgeschlagenen Rädern.

Das Strafsystem erweist sich dabei als überaus liberal. Erst bei mehrfachem Abkürzen der Strecke droht die Disqualifikation. Auch Zusammenstöße werden nicht geahndet. Dennoch solltet ihr euch nicht als Pistenrowdy verdingen, schließlich kostet das deutlich mehr Zeit als sauberes Fahren. Nicht zuletzt zwingt euch auch die Reifenabnutzung in die Box. Hier werden Schäden repariert und neue Gummis aufgezogen, was vor allem beim Wetterwechsel nötig wird.

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Tags: Multiplayer  

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