Test Witcher 3 - Mit Wort- und Waffengewalt, Aufdringliche Bestien

Mit Wort- und Waffengewalt

Nicht umsonst baumeln an Geralts Rücken zwei Langschwerter. Schließlich warten auf einsamen Pfaden Wegelagerer, in Sümpfen Ertrunkenen-Kreaturen oder in Verließen fiese Golems. Schnell erweist sich der Hexer als der richtige Mann fürs Grobe.

In dieser düsteren Mine errichtet eure Hexenfreundin Keira einen Schutzwall, während ihr Hunde abwehrt.In dieser düsteren Mine errichtet eure Hexenfreundin Keira einen Schutzwall, während ihr Hunde abwehrt.

Wie in den Vorgängern nutzt ihr euer Stahlschwert gegen Menschen und Tiere sowie das Silberschwert gegen widernatürliche Kreaturen. Schön, dass Geralt das passende Handwerkszeug je nach Feind zieht. Er visiert automatisch den nächsten Feind an und teilt wahlweise schnelle oder starke Hiebe aus. Doch die Gegner sind nicht dumm und nagen schnell an der Lebensenergie, was viel Ausweicharbeit oder Blocken nötig macht. Oft passt ihr deren Angriffe ab, um Feinde zu überrumpeln.

Per Geste initiiert Geralt magische Attacken: Im Schnellmenü wählt ihr aus fünf Instant-Zaubereien. Damit werft ihr Gegner um, erschafft einen Schutzschild, macht Gegner willenlos oder holt zum Feuerschwall aus. Je nach Feind kombiniert ihr geschickt Magie und Nahkampf für maximale Wirkung. Seid vorsichtig und studiert das Angriffsverhalten eures Gegenübers, das spart Nerven. Neu mit dabei ist eine Armbrust, die nur wenig Schaden verursacht, fliegende Gegner aber zur Landung zwingt oder sie kurzzeitig ablenkt.

Aufdringliche Bestien

Meist steht ihr einer gegnerischen Übermacht gegenüber, die euch umzingeln will. Passt auf eure Flanken auf! Dennoch funktioniert das flotte Kampfsystem auch in Massenkämpfen vorzüglich, selbst wenn Geralt zwischendurch den falschen Gegner aufs Korn nimmt. So oder so fließt viel Bildschirmblut. Vor allem bei schweren Attacken wirbeln Köpfe und sogar Körperhälften durch die Luft. Nichts für Zartbesaitete.

Passt auf, dass euch Gegner nicht in den Rücken fallen.Passt auf, dass euch Gegner nicht in den Rücken fallen.

Dank überraschend auftauchender Feinde lauert der Bildschirmtod überall. Wie gut, dass ihr auch auf Konsole jederzeit den Spielstand sichern dürft. Stehen größere Auseinandersetzungen an, ist Vorbereitung die halbe Miete. Sammelt Kräuter ein, um Tränke zu brauen. Ebenso tragt ihr Öle auf eure Klingen auf, um bestimmte Gegnerarten zu schwächen. Nötigenfalls bastelt ihr Bomben, um Duelle für euch zu entscheiden und um Kreaturennester zu vernichten. Aufstellbare Mechanikfallen wie in The Witcher 2 - Assassins of Kings gibt es jedoch nicht mehr.

Bei Stufenanstiegen steigert ihr verschiedene Talentbäume: Nahkampf für Angriffe, Zeichen-Magie für Sprüche, Alchemie für Tränke und Allgemein für mehr Lebensenergie und Ausdauer. Allerdings erwerbt ihr kaum neue Fähigkeiten, denn schon zu Beginn hat Geralt Zugriff auf sein gesamtes Kampfrepertoir. Deshalb solltet ihr vielmehr auf Tränke und Ausrüstung achten, die ihr regelmäßig repariert, bevor sie kaputt geht. Außerdem sammelt ihr bei Gegnern oder Händlern Pläne und Rohstoffe für neue Waffen, die euch dann Schmieden anfertigen.

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Tags: Fantasy  

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