Test Witcher 3 - Fakten und Meinung

Fakten:

  • glaubhafte und vielschichtige Rollenspielwelt
  • riesiges Szenario und massive Missionsvielfalt
  • beeinflussbare Dialoge in mehreren Sprachen
  • 2 spielbare Charaktere (Geralt und Ciri)
  • 4 Schwierigkeitsgrade
  • bestechende Optik mit viel Vegetation und wechselnden Tageszeiten
  • Aktualisierung beim Start nötig (auf PS4 mit 485 Megabyte)
  • Sprache und Texte in Deutsch (wahlweise auch Englisch, Französisch und Polnisch)
  • kleine Texte nicht für jeden gut lesbar
  • Standard-Version mit Handbuch, Weltkarte, Kompendium, Sticker und Soundtrack
  • "Collector's Edition" zusätzlich mit Statue von Geralt und Greif, Witcher-Medaillon und 200seitigem Bilderband
  • 16 kostenlose Zusatzinhalte geplant
  • auch zwei kostenpflichtige Erweiterungen in Planung, mit "Expansion Pass" für 24,99 Euro erhältlich
  • erhältlich für PC, PS4 und Xbox One

Meinung von Thomas Stuchlik

Gigantisch, fesselnd, brillant: Bei The Witcher 3 fällt es schwer, nicht in Superlative zu verfallen. Das Rollenspielschwergewicht erschlägt einen mit seinem schieren Umfang. Dabei bildet die große wie lebendige Welt nur einen Teil des Spiels. Vielmehr sind es die Missionen, die euch fesseln und immer wieder überraschen. Genau diese verleihen dem Witcher-Universum seine Glaubwürdigkeit. Genauso überzeugen die Charaktere, die euch das Elend und die Sorgen der virtuellen Welt mitfühlen lassen. Gleichzeitig sorgen derber Humor sowie erfreuliche Anzüglichkeiten für große und kleine Momente.

Ebenso überzeugt das flotte Kampfsystem mit dessen Hilfe ihr wahrlich schauerliche Kreaturen abmurkst. So vereint The Witcher 3 vorzüglich die offene Welt mit seiner linearen Kampagne. Umso erfreulicher, dass die Optik das Geschehen dermaßen aufwertet, dass euch jeder Ausritt in die Natur ein breites Grinsen verursacht. Nicht zuletzt sorgt die Welt für massig Ablenkung abseits der Hauptmissionen. Kein Wunder, dass ihr hier Stunden im dreistelligen Bereich investieren könnt.

Allerdings gibt es hier und da etwas zu meckern: Geralt steuert sich zu Fuß wie zu Pferd etwas träge, was gerade bei engen Räumlichkeiten nervt. Zudem justiert ihr die Kamera in Kämpfen oft nach. Gerade Konsolenspieler werden mit nicht immer stabiler Bildrate, recht kleiner Schrift (trotz wählbarer Größe) und umständlicher Inventarverwaltung gepiesackt. Das sind jedoch Kleinigkeiten, die eurem Weg zum Meisterhexer kaum im Weg stehen werden.

92 Spieletipps-Award

meint: Die umwerfende Spielwelt glänzt mit vielfältigen Beschäftigungen, glaubhafter Umgebung und genialer Inszenierung. Ein Meisterwerk für Kenner wie Einsteiger!

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Tags: Fantasy  

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