Vorschau Batman - Arkham Knight - Nebenmission, Fakten und Meinung

Es gibt viel zu tun

Alleine die Hauptmission, der Kampf gegen Scarecrow und den Arkham Knight, wird euch etliche Stunden beschäftigen. Aber die lebendige Spielwelt hält noch reichlich weitere Aufgaben bereit. So könnt ihr, diesmal bequem über ein Kreismenü, den nächsten Zielpunkt für eure Nebenbeschäftigungen auswählen. Dazu gehört die Suche nach entführten Feuerwehrleuten, die der Schurke Firefly an versteckten Orten in Gotham gefangen hält. Das ergibt Sinn, denn der Bösewicht ist ein richtiger Feuerteufel und verhindert so, dass seine gelegten Brände gelöscht werden können.

Guy Perkins von Rocksteady steht Rede und Antwort.Guy Perkins von Rocksteady steht Rede und Antwort.

Oder ihr verfolgt die grässliche Spur eines Serienmörders, der seine Opfer kreuzigt und in der Stadt verteilt zur Schau stellt. Hier kommen dann Batmans forensische und detektivische Fähigkeiten und Werkzeuge zum Einsatz, mit denen ihr akribisch die Leichen nach Spuren untersucht, um den nächsten Hinweis zu erhalten. Diesmal geht die Arbeit auch richtig unter die Haut, denn ihr untersucht nicht nur die Kleidung, sondern auch die Muskeln und die Knochen der Opfer.

An jeder Ecke der offenen Spielwelt gibt es für euch etwas Neues zu entdecken und zu erfahren. Neue technische Spielereien, wie das Disruptor-Gewehr, das Elektronik ausschalten kann oder die schnellere Fortbewegung mit dem Turbo-Greifhaken eröffnen neue Möglichkeiten, um wirklich an jedes Geheimnis von Gotham zu gelangen. An Aufgaben und Herausforderungen wird es euch bestimmt nicht mangeln.

Der mysteriöse Arkham Knight rückt mit einer ganzen Armee an.Der mysteriöse Arkham Knight rückt mit einer ganzen Armee an.

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Fakten:

  • Abschluss der Arkham-Tetralogie
  • Umfang der offenen Spielwelt ist fünfmal so groß wie in Batman - Arkham City
  • in Nebenmissionen wird gemeinsam mit Helden wie Nightwing, Robin und Catwoman gekämpft
  • bekannte Schurken wie der Pinguin, Scarecrow, Riddler, Harley Quinn oder Two-Face tauchen auf
  • mit dem Arkham Knight wird ein bislang unbekannter Schurke eingeführt
  • das Batmobil steht jederzeit und überall als Schnellreisesystem zur Verfügung
  • mit dem Batmobil werden auch Panzerduelle ausgefochten und Rennstrecken des Riddlers absolviert
  • "Free Flow"-Kampftechnik wird um neue Spezialangriffe und die Einbindung der Umgebung erweitert
  • neue technische Spielereien wie das Disruptor-Gewehr stehen zur Verfügung
  • Nebenmissionen sind über ein Kreismenü aufrufbar
  • erscheint voraussichtlich am 23. Juni für PC, PlayStation 4 und Xbox One

Meinung von Ulrich Wimmeroth

Für das Finale der Arkham-Tetralogie haben die Briten der Rocksteady Studios die vierjährige Entwicklungszeit ausgiebig genutzt. Cineastischer wirkt der Auftritt des dunklen Ritters, ganz nahe dran an der Atmosphäre der erfolgreichen "Dark Knight"-Filme von Christopher Nolan. Das Credo der Briten "Be the Batman", also sei selbst Batman, funktioniert. Wenn ich mich über die vom dauernden Nieselregen schlüpfrigen Straßenschluchten geschwungen habe, fühlte ich mich wie der Beschützer Gothams. Ein klarer Punkt für die gelungene Präsentation und die intuitive Steuerung, die mit einer kräftig beschleunigten Fortbewegungsweise per Seil und dem Benutzen von Gadgets während des Flugs punktet.

Beachtlich die Einsatzmöglichkeiten des Batmobils, das auf Knopfdruck wie ein treues Pferd zu mir "angetrabt" kommt. Mit Turboantrieb rase ich nun schneller denn je durch die Straßen, was bei dem riesigen Umfang der offenen Spielwelt auch nötig ist, und durchbreche dabei locker Mauern und Zäune. Ich schwinge mich per Schleudersitz aus dem Gefährt in voller Fahrt heraus und segle dann leise zum Einsatzort, um dem nächsten Haufen Fieslinge die Seele aus dem Leib zu prügeln.

Minispiele, wie die durchaus knackigen, mit Hindernissen gespickten Rennstrecken des Riddlers und die allerdings etwas hektisch anmutenden Panzerduelle sorgen dafür, dass ich beim Probespiel mit Vergnügen Zeit am Steuer verbringe. Gut eine Stunde habe ich in Gotham verbracht und so nur in die verschiedenen Aufgaben und Spielmechaniken reinriechen können. Der Eindruck ist überwältigend und Rocksteady dürfte zum Abschied der ganz große spielerische Wurf gelungen sein.

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Tags: Entwicklerbesuch   Singleplayer  

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