Vorschau Just Cause 3: Wenn Kreativität und Zerstörung Hand in Hand gehen

von Daniel Kirschey (16. Juni 2015)

Legt ein ganzes Land in Schutt und Asche. Just Cause 3 bringt euer inneres chaotisches Kind zum Vorschein. Die Avalanche Studios haben eine Sandburg gebaut, die ihr genüsslich kaputthauen dürft.

Signalhörner erschallen. Der Boden zittert. In den Asphalt eingelassene Metallplatten heben sich und geben eine Treppe unter die Stadt frei. Nur ein paar Stufen weiter umfasst euch Dunkelheit, die ab und zu von einem schummrigen Licht gebrochen wird. Sobald sich die Augen an die Düsternis gewöhnen, sind die starrenden Blicke des Diktators zu spüren. Überall hängen Bilder mit seinem Gesicht.

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Noch ein paar Schritte und der Raum öffnet sich kreisrund. Fahnen hängen an der Decke und rechts und links liegen Maschinengewehre und Panzerfäuste herum - genau im Zentrum leuchtet eine imposante Leinwand. Auf ihr stellt Roland Lesterlin, leitender Spiele-Entwickler bei den Avalanche Studios, Just Cause 3 vor.

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Zur Veranstaltung in der Hansestadt Hamburg kurz vor der E3 hat Square Enix geladen. Eine neue Version des "Open World"-Spiels steht zum Antesten bereit. Und Roland Lesterlin beantwortet Fragen - eine Veranstaltung also, die sich spieletipps nicht entgehen lassen konnte.

Zurück zur Heimat

Die Statue des Diktators steht nicht mehr lange.Die Statue des Diktators steht nicht mehr lange.

Den großmäuligen Helden Rico aka Scorpio verschlägt es im neuen Teil nach Medici, seine alte Heimat. In der hat sich serientypisch ein Diktator eingenistet. Der hört diesmal auf den Namen General Di Ravello.

Das kann Rico natürlich nicht einfach so durchgehen lassen. Schließlich sind das die Inseln seiner Kindheit. Um den Bösewicht niederzustrecken, hilft vor allem eins: Chaos. Das hat sich schon in Just Cause 2 als Lösung für allerlei Probleme herausgestellt.

Und wie im zweiten Teil erzeugt ihr auch im dritten Chaos, in dem ihr Einrichtungen des Gegners zerschlagt, zerbombt, in die Luft sprengt, in Autos hineinrast, Hubschrauber hineinkrachen lasst - oder einfach draufballert. Hauptsache, irgendwas fliegt in die Luft und sorgt für eine enorme Explosion. Damit sorgt ihr für Chaos und das bringt euch Chaospunkte. Mit denen wertet ihr Fähigkeiten und Ausrüstung von Rico auf, um noch mehr Tohuwabohu anzurichten. Mehr hierzu, lest ihr in der Vorschau "Just Cause 3: Mit Chaos gegen Tyrannen".

Dabei fordert euch das Spiel an erster Stelle zu Kreativität auf. Einfach eine Rakete auf einen Benzintank abzuschießen und der Explosion zuzuschauen, das kann jeder. Wahre Zerstörung ist eine Kunst. Und diese Befriedigung, die Ästhetik der Zerstörung auszukosten, ist von erlesener Güte.

Weiter mit: Die Kunst der Zerstörung / Die Kunst der Fortbewegung

Tags: Open World   Singleplayer   E3   E3 2015  

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