Test GT Legends - Seite 2

... und geschlossene Fahrerkabine....... und geschlossene Fahrerkabine....

Die Kehrseite: Abzüge in der Spielbalance wegen Realismus

Glücklicherweise lässt sich der jeweilige Grad an Realismus bis ins allerkleinste Detail einstellen. Es stehen bis zu 9 Fahrhilfen zur Verfügung, von denen sich je nach Schwierigkeitsgrad immer weniger zuschalten lassen. Ein Manko besteht hier dennoch: Die jeweilige Schwierigkeitsstufe ist immer direkt mit der Anzahl und vor allem dem fahrerischen Können der Computergegner verknüpft. So ist es dann mitunter möglich, dass ein Sprung in eine höhere Liga plötzlich eine ganze Ladung schwerer ist, weil nicht nur die Wagen schwerer zu steuern sind, sondern auch die Gegner viel besser fahren. Hier wäre es toll gewesen, dies noch individuell anpassen zu können. Das wäre zwar ein Minuspunkt beim Realismus, jedoch ein Pluspunkt bei Langzeitmotivation und Spielfluss gewesen. Doch auch hier blieben die Entwickler ihrer Prämisse treu, dass sich alle Aspekte unter den der Simulation unterordnen sollen. Und so gesehen ist dann in den unteren beiden Schwierigkeitsgraden noch immer jede Menge Spielspaß möglich, ohne in Frust auszuarten. Dennoch: Trainings- und Qualifikationsfahrten bewähren sich immer, nur mit dem Unterschied, dass sie mit Fortschritt der Karriere immer unausweichlicher werden.

Porsche beim ÜberholenPorsche beim Überholen

Jede Menge Feinabstimmung nötig

Dort sind dann nicht nur zahlreiche Übungsrunden obligatorisch, um wirklich jede Kurve, jeden Bremspunkt und jede Bodenwelle und das dazugehörige Fahrmanöver genauestens zu kennen, sondern dann kommt auch das Feintuning der Oldtimer auch immer mehr in den Vordergrund. Wie schon im Vorgänger darf hier in zahlreichen Untermenüs nicht nur an den Standardeinstellungen wie Federung und Übersetzung, sondern auch an so vielsagenden Feinsteinstellungen wie Querstabilisatoren und Sturz geschraubt werden. Natürlich immer unter Berücksichtigung von Reifenverschleiß, Spritverbrauch und anderen zusätzlichen Parametern. Schon alleine hier kann man Stunden verbringen - wenn man es mag. Andernfalls geht es wie erwähnt auch schneller. Die Bedienung des Spiels ist von der Fahrphysik bis in die erwähnten Tuning-Menüs aus einem Guss und lässt keinen Wunsch offen. Zur Fahrphysik möchte ich noch anmerken, dass auch, obwohl ein Force-Feedback-Lenkrad eigentlich Pflicht ist, die Tastatursteuerung durchaus überzeugen kann. Vom Feeling her bleibt sie aber hinter dem Lenkrad zurück, das liegt bei "Simbin" in der Natur des Sache. Im Multiplayer-Modus hat man allerdings auch nicht geklotzt. Auf Kosten der Menge der Mitspieler wurde die Stabilität verbessert. Immerhin eine ehrenvolle Entscheidung!

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