Vorschau MGS 5 - Ein unerbittliches Land, Aufklärung ist alles

Ein unerbittliches Land

Letztlich landet ihr - auch Dank eures Kumpels Revolver Ocelot - in Afghanistan, wo das eigentliche Spiel beginnt. Wir schreiben das Jahr 1984, was bedeutet, dass sich sowjetische Besatzer in dem Land breitgemacht haben. Das weitläufige Land ist voll mit Militärcamps, Außenposten und Festungen.

Große Distanzen überbrückt ihr am besten auf dem Pferderücken, doch lasst euch nicht entdecken.Große Distanzen überbrückt ihr am besten auf dem Pferderücken, doch lasst euch nicht entdecken.

Das neue Spielgebiet soll dabei 200 Mal so groß wie das Gelände aus Ground Zeroes sein. Und seid versichert: Beim Probespiel über sieben Stunden hatten wir das Gefühl, nur einen Bruchteil dieser Welt zu sehen. Kein Wunder also, dass ihr euch hier die Füße wundlaufen könnt. Besser, ihr sattelt auf das jederzeit herbeirufbare Pferd auf.

Die afghanische Felswüste überrascht mit viel Freiheit. Denn es ist euch freigestellt, welchen Weg ihr zur anstehenden Mission einschlagt. Dabei bilden die mächtigen Gesteinsformationen einen echten Hingucker, vor allem da diese zu jeder Tageszeit in anderem Licht erstrahlen. Die karge Wildnis wirkt (zumindest bisher) jedoch nicht so lebendig wie der russische Dschungel aus Metal Gear Solid 3 - Snake Eater.

Aufklärung ist alles

Letztlich habt ihr aber auch kaum Zeit die Natur zu bewundern. Denn anfangs will ein alter Weggefährte aus den Fängen der Sowjets befreit werden: Kaz Miller harrt auf seine Befreiung. Doch zunächst wisst ihr gar nicht, wo genau er seine Zelle hat. In einem nahegelegenen Dorf findet ihr jedoch Hinweise.

Bevor ihr in bewachte Stützpunkte eindringt, solltet ihr erst Wachen und Ziele markieren.Bevor ihr in bewachte Stützpunkte eindringt, solltet ihr erst Wachen und Ziele markieren.

Schon die erste Mission zeigt die Marschrichtung des Spiels auf. Denn oft kennt ihr zwar das Ziel, wisst aber nicht, wo es sich genau befindet. Rambo-Naturen stürmen einfach jedes Militärcamp, in der Hoffnung, das richtige zu finden. Doch die Reihe Metal Gear Solid steht nicht für Haudrauf-Taktik, sondern für überlegtes Vorgehen. Ergo sichert ihr erst Dokumente oder macht Informanten ausfindig, die für eine klare Ausgangslage sorgen.

Dabei bleibt Phantom Pain den Serienwurzeln treu. Noch immer kommt es darauf an, geschickt in gut gesicherte Gebiete einzudringen und wieder abzuhauen. Wie in Ground Zeroes steht euch ein äußerst nützliches Fernglas zur Verfügung, mit dem ihr Gegner markiert, damit sie auch hinter Hindernissen für euch sichtbar bleiben. Manche Feinde patroullieren im Trupp herum, manche bewachen Türen, andere schlafen vielleicht. Je nach Tageszeit ändert sich übrigens deren Verhalten. Bei Nachteinbruch werden die Wachtürme und deren Suchscheinwerfer bemannt. Doch zum Ausgleich seid ihr im Dunkeln weitaus schlechter sichtbar für den Gegner.

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Tags: Multiplayer   Open World   Singleplayer   E3   E3 2015  

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