Vorschau Fallout 4: Weltuntergang mit Stil

von Thomas Stuchlik (21. Juni 2015)

Hersteller Bethesda ließ auf der Spielemesse E3 2015 die (Atom)Bombe platzen: Das neueste Fallout versetzt euch wieder in die postapokalyptische Endzeit und überrascht dabei mit Aufbau-Elementen.

Bereits mit Fallout 3 gelang 2008 den Machern ein spannendes wie fesselndes "Open World"-Abenteuer, von dem Kenner noch heute sprechen. Klar, dass sich Fallout 4 an die Maxime seines Vorgängers klammert. Ergo offeriert euch das Action-Rollenspiel eine komplett offene Welt in der Endzeit der Menschheit. Doch im vierten Teil steckt noch weit mehr.

Die ersten Spielminuten versetzen euch jedoch erstmal in die heile Zeit vor dem Atomkrieg. Hier dürft ihr einen Charakter erstellen, dessen Gesichtsmerkmale und auch das Geschlecht bestimmen. Schon bei der Einführung samt spießiger Wohnung und Roboter-Diener ist der retrofuturistische Stil allgegenwärtig. Genau so hätte man sich in den 50er Jahren die Zukunft vorgestellt.

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Fallout - die ganze Wahrheit bis Fallout 4

Doch die konservative Idylle wird schnell durch einen atomaren Schlag beendet. Euer Bildschirmheld hat Glück im Unglück, schließlich ergattert er einen Platz im Atombunker 111. Als einziger Überlebender erwacht er 200 Jahre später und gelangt an die Oberfläche. Was in der Zwischenzeit genau passiert ist, wollen die Macher jedoch noch nicht verraten.

Das Ödland ruft

Genau wie in Fallout 3 liegt euch eine zerbombte Wüstenlandschaft zu Füßen. Die komplett offene Spielwelt ist diesmal jedoch rund um Boston an der amerikanischen Ostküste angesiedelt - und damit gar nicht so weit entfernt vom Szenario des Vorgängers Fallout 3. Denn dort habt ihr das Gebiet rund um Washington erkundet.

Trotz aller Zerstörung gibt es scheinbar mehr Vegetation und mehr bunte Farben.Trotz aller Zerstörung gibt es scheinbar mehr Vegetation und mehr bunte Farben.

Das Ödland bietet eine ernüchternde Zukunftsvision für den Spieler. Denn überall finden sich zerstörte Straßenzüge, Ruinen, verbrannte Bäume und verlassene Ansiedlungen. Dennoch wirkt das trostlose Gebiet variantenreicher und optisch vielfältiger als noch im dritten Teil. Denn hier erkundet ihr nicht nur die umliegenden Wälder, sondern auch das recht belebte Stadtzentrum, das mit vielen Überlebenden und deren Geschäften überrascht. Laut Hersteller gibt es hunderte Orte zu entdecken. So besucht ihr auch markante Schauplätze wie Bunker Hill und Wahrzeichen wie das Boston Monument.

In der Einöde bekommt ihr aber schnell Gesellschaft, schließlich steht euch ein tapferer Schäferhund zur Seite. Dieser erinnert Kenner vielleicht an den Vierbeiner "Dogmeat" aus Fallout 3, menschliche und tierische Begleiter gab es schon damals. Neu ist dagegen, dass ihr das Tier zu bestimmten Orten kommandiert. Ebenso kann der Kläffer Gegenstände apportieren. Nicht zuletzt hilft er auch im Kampf aus.

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Tags: Open World   Singleplayer  

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