Vorschau Fallout 4 - Weckt den Handwerker in euch, Technisch keine Granate

Weckt den Handwerker in euch

In der Basis darf auch die eigene Werkbank nicht fehlen. Hier bastelt ihr eure individuelle Ausrüstung zusammen. Aus Haushaltsgegenständen aus der ganzen Spielwelt entstehen so Waffen und Erweiterungen. Mit Klebeband, Wecker, Globus und Schraubenschlüssel montiert ihr zum Beispiel ein neues Zielfernrohr.

Die Endzeit macht erfinderisch: Jedes Schrottteil kann für Rüstung oder Waffen verwendet werden.Die Endzeit macht erfinderisch: Jedes Schrottteil kann für Rüstung oder Waffen verwendet werden.

Dabei sind im Ödland über 50 Basis-Waffen zu finden. Davon ist jedes Einzelteil austauschbar - vom Griff über den Lauf bis zum Kolben und der Munition. Mit genug Ersatzteilen modifiziert ihr Laserknarren, Automatikgewehre oder Schrotflinten in 700 Varianten - ganz ähnlich wie schon in Borderlands 2. Ebenso sind wahnwitzige Konstrukte wie eine Schrott-verschießende Kanone oder ein Baseballschläger samt Stacheldraht und Kreissäge möglich.

Dieses Video zu Fallout 4 schon gesehen?

Schließlich werkelt ihr auch an der eigenen Rüstung. Dabei lässt sich jedes Einzelteil wie Schulterpanzer, Armschienen oder Knieschoner austauschen und neu zusammenschweißen. In den gezeigten Spielvideos ist sogar ein Jet-Antrieb zu sehen, mit dessen Hilfe ihr durch die Lüfte hüpft. Mit derartiger Ausrüstung wird selbst die gut gepanzerte "Stählerne Bruderschaft" grün vor Neid. Logisch, dass diese selbsternannten Ordnungshüter auch in Fallout 4 wieder ihren Auftritt haben.

Technisch keine Granate

Ein wenig strittig sind die Meinungen bei Kritikern und Anhängern über die bisher gezeigte Grafik. Klar protzt Fallout 4 mit weitaus mehr Details und dynamischem Schattenwurf dank wechselnder Tageszeiten als die anderen Serienteile. Auch die Farben wurden aufgedreht: Der Himmel ist blauer, die Umgebung wirkt kräftiger als das Grau-Braun des Vorgängers.

Vor allem die Gesichtsbewegungen wirken noch recht lieblos.Vor allem die Gesichtsbewegungen wirken noch recht lieblos.

Bethesdas Creation-Grafikgerüst kann mit "Open World"-Schwergewichten wie The Witcher 3 - Wild Hunt oder Grand Theft Auto 5 scheinbar nicht mithalten. Vor allem die Charaktere wirken mit ihren plumpen Animationen noch etwas steif und leblos. Allerdings waren Fallout 3 ebenso wie der Ableger Fallout - New Vegas auch nicht gerade Vorreiter einer neuen Technikgeneration.

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Wer übrigens jetzt schon in die Welt von Fallout abtauchen will, der sollte sich das brandneue Mobilspiel Fallout Shelter zulegen. Selbiges ist direkt nach der Bethesda-Vorführung auf der E3 erschienen und für iOS erhältlich. In dem Spiel baut ihr euren eigenen Atombunker auf. Dabei errichtet ihr neue Räume und setzt Überlebende als Arbeiter ein. Die witzige Spielidee ist zudem kostenlos erhältlich.

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Tags: Open World   Singleplayer  

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