Tom Clancy's Ghost Recon - Wildlands: Das neue Far Cry

(First Facts)

von Daniel Kirschey (17. Juni 2015)

Bolivien lockt mit seinen hohen Bergen, weiten Ebenen und großen Wäldern. Und es lockt mit Drogen. Doch dagegen zieht ihr demnächst ins Feld. Das verspricht zumindest Ubisoft auf der E3 2015.

Da hat Ubisoft auf der Spielemesse Electronic Entertainment Expo 2015 (kurz: E3) doch wirklich für eine Überraschung gesorgt. Inzwischen sind drei "Tom Clancy"-Spiele in der sprichwörtlichen Pipeline: The Division, Rainbow Six - Siege und nun auch Ghost Recon - Wildlands. Alle drei setzen auf taktisches Vorgehen, einen ausgeklügelten Mehrspielermodus und intensive Kämpfe.

Doch wodurch setzt sich Wildlands ab? Wenn ihr euch das Video, das Ubisoft auf der E3-Pressekonferenz zeigte, anschaut, erinnert das Szenario ein wenig an Far Cry 3 und Far Cry 4. Den auch in Wildlands bekommt ihr in einer riesigen offenen Welt Bösewichte vor die Flinte gesetzt, die ihr jagt.

Doch im Video erkennt ihr auch sofort den großen Unterschied: In Wildlands geht ihr in einem Vierer-Team gegen die Bösewichte vor und gebt euch während des Kampfes taktischen Gesprächen mit euren Kameraden hin. Inzwischen arbeitet Ubisoft Paris schon seit drei Jahren an dem Spiel. Ziel ist es, die Koop-Action aus den bekannten "Ghost Recon"-Spielen in eine offene Welt zu transponieren.

Drogenkrieg in Südamerika

Ubisoft schickt euch in Wildlands nach Bolivien und ein wenig in die Zukunft. Dort herrscht das Santa Blanca Drogenkartell. Selbstverständlich handelt es sich bei der Version von Bolivien in Wildlands um eine fiktive, ausgedacht von den Entwicklern bei Ubisoft.

Die einfachste Lösung eine Mission zu bewältigen, ist der frontale Angriff.Die einfachste Lösung eine Mission zu bewältigen, ist der frontale Angriff.

Doch soll es einige Punkte auf der Karte geben, die ihr auch so im echten Bolivien findet. In Wildlands rast ihr beispielsweise über einen riesigen ausgetrockneten Salzsee. So einer existiert in Bolivien unter dem Namen Salar de Uyuni wirklich. Von hohen schneebedeckten Bergen bis hin zu feuchtwarmen Wäldern streift ihr durch allerlei Gebiete und passt euch den jeweiligen Begebenheiten an.

Die Gestaltung der Spielwelt ist ein großer Pluspunkt von Wildlands. Sie wirkt ausgesprochen dynamisch und lebendig. Über hundert Dörfer will der Entwickler auf der Karte verteilt haben. Und in jedem Dorf leben Menschen, die ihrem Tagewerk nachgehen. Im fiktiven Bolivien scheint natürlich nicht immer die Sonne, ein Tag/Nacht-Zyklus und ein Wettersystem sorgen für die nötige Abwechslung und beeinflussen so auch die Bewohner des Landes.

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Ghost Recon - Wildlands: Virtueller Drogenkrieg

Ubisoft erklärt stolz, dass das "Open World"-Gebiet in Wildlands zu den größten gehört, die es bislang in einem Ubisoft-Spiel gibt. Euer Auftrag in Bolivien ist die Zerschlagung des Drogenkartells. Dafür gehört ihr einer militärischen US-Spezialeinheit an, deren Mitglieder Ghosts heißen. Mit bis zu drei weiteren Ghosts geht ihr gegen das Kartell Santa Blanca vor.

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Tags: E3   E3 2015   Koop-Modus   Multiplayer  

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