Test Batman - Arkham Knight: Grandioser Abschluss der Batman-Saga

von Jens-Magnus Krause (19. Juni 2015)

Bang, Boom, Wroom: Mit der Fledermaus kämpft, ballert und fahrt ihr in Arkham Knight durch das größte Gotham City der Serie. Mehr Abwechslung fürs Auge geht nicht in einem Spiel!

Aussicht: Nicht nur von hier oben ist die Optik samt ihrer Lichteffekte stimmig düster gelungen.Aussicht: Nicht nur von hier oben ist die Optik samt ihrer Lichteffekte stimmig düster gelungen.

Selbst die beliebtesten Comic-Helden waren in den vergangenen Jahrzehnten mal mehr und mal weniger in Mode. Mit einer Ausnahme: Batman. Irgendwie schafft es die Fledermaus, überall und ständig präsent zu sein. Sei es durch Filme oder die erfolgreiche Spieleserie, die im sechsten Serien-Jahr mit dem viertel Teil Batman Arkham Knight einen allumfassenden Abschluss findet.

Anmerkung: Auch wenn Batman - Arkham Origins von einem anderen Studio entwickelt wurde, zählen wir es der Übersicht wegen als Serienteil, nicht jedoch zur Arkham-Trilogie.

Anmerkung Nummer 2: Die PC-Version hat technische Probleme. Mittlerweile hat Hersteller Warner sogar den Verkauf gestoppt (Stand: 25. Juni). Anmerkungen zur Technik des Spiels beziehen sich auf die von uns getestete PS4-Fassung.

Das Spiel ist - kurz gesagt - die totale Eskalation. Eine Eskalation der Bedrohung, die ganz Gotham City betrifft. Eine Eskalation der Größe, dank der deutlich umfassenderen Spielwelt. Eine Eskalation des Konflikts, in den die ganze Batman-Familie samt Freunden und Feinden verwickelt ist. Und eine Eskalation im Spielablauf, dank des Batmobils samt rasanter Fahrten, Kämpfe gegen Panzer und dank der Unterstützung von Batmans Freunden im Faustkampf.

Worum es in Arkham Knight aber wirklich geht, ja das verraten die Entwickler nur Stück für Stück. Klar ist, dass der dunkle Ritter mit Scarecrow, dem Oberbösewicht des Spiels, einen fiesen Gegenspieler hat. Weitere bekannte Schurken wie Two-Face, der Pinguin und Harley Quinn sind ebenfalls wieder mit dabei. Doch einer fällt aus dem Rahmen. Einer, der dem Spiel seinen Titel gibt: der Arkham Knight. Ein mysteriöser Gegenspieler und Partner von Scarecrow ähnelt der Feldermaus zwar leicht im Aussehen, vertritt mit seiner eigenen Armee aber einen klaren Standpunkt: Batman muss sterben!

Eine offene Stadt von Anfang an

Zu Beginn des Spiels fällt auf, dass sich der Schauplatz verändert hat. Und gleichzeitig aber auch nicht. Was ihr kennt, ist ein Gotham City mit dunklen Straßenzügen, abweisenden Häuserfronten und oftmals regnerischem Wetter. Völlig anders ist dagegen die Architektur der Stadt. Zumindest was die Höhe betrifft. Ihr findet nun zahlreiche hohe Gebäude, auf die ihr euch mit eurer Batclaw, eurem Greifhaken, ziehen lassen könnt.

Fahrbar: Zum ersten Mal könnt ihr mit dem Batmobil durch Gotham City rasen.Fahrbar: Zum ersten Mal könnt ihr mit dem Batmobil durch Gotham City rasen.

Zusätzlich hat sich deren Schussweite extrem erhöht und mit einem dreifachen Druck auf die Aktionstaste, erhaltet ihr an der Hauskante einen Geschwindigkeitsbonus und könnt euch locker zum nächsthöheren Haus schwingen. Das wirkt alles wie aus einem Guss und lässt sich so geschmeidig wie Infamous - Second Son steuern.

Noch viel besser ist aber, dass die Entwickler von Rocksteady die Stadt von Anfang an komplett öffnen und zur Erkundung freigeben. Keine imaginären Begrenzungen mehr, dafür drei miteinander verbundene Inseln mit jeweils unterschiedlichen Stadtteilen, wie dem bunten Chinatown. Auch hier heißt es wieder: Abwechslung ist geboten - aber sowas von!

8 von 30

Batman - Arkham Knight: Das große Trilogie-Finale

Auch bei einem Superhelden wie Batman kommmt es auf die Größe an. Zumindest auf die Größe seines Spielplatzes. Das neue Gotham City ist laut Angaben der Entwickler ungefähr fünfmal größer als die Spielwelt von Batman - Arkham City.

Dafür wirkt sie beinahe wie ausgestorben - hat die Polizei die Bewohner nach einer Giftgas-Bedrohung von Scarecrow doch komplett evakuiert. Übriggeblieben ist der dunkle Verbrecher-Abschaum, die Polizei und natürlich der unverbesserliche Batman. Störend ist das Fehlen von Passanten dabei aber nicht, denn deren Vorhandensein würde im Rahmen der Geschehnisse praktisch völlig aus dem Rahmen fallen.

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