E3 2015 - Spiel der Messe, Trends und 10 Überraschungen

(Kolumne)

von Joachim Hesse (20. Juni 2015)

Mehr als 6,3 Millionen Tweets auf Twitter, 52.000 Besucher, 1.600 Spiele, 300 Aussteller aber nur ein Onkel Jo: Die Spielemesse E3 2015 war ein Erfolg. Was das für euch bedeutet, erfahrt ihr jetzt.

Ihr könnt von der Electronic Entertainment Expo (E3) halten was ihr wollt: Hier werden die Weichen für das kommende Spielejahr gestellt. Klar, zur Gamescom kommen mehr Besucher und auf der Tokyo Game Show tummeln sich mehr bekannte Anime-Namen, doch nur in Los Angeles drücken alle großen Konsolenhersteller einmal im Jahr ihr Gaspedal bis zum Anschlag durch. So auch 2015.

In diesem Jahr hatte ich den Eindruck, die Spielhersteller wollen ernten, was sie im Vorjahr gesät hatten. Redete 2013 die Branche noch über Microsofts Bauchlandung mit der Xbox One, wartete ich 2014 vergeblich auf die große Spielspaßwelle. Doch die schwappt nun über den großen Entwicklerteich. Einges hatte ich erwartet, auf anderes gehofft. Doch dazu gleich mehr.

Gut, dass sich dieses Jahr bei den großen E3-Pressekonferenzen keiner eine Blöße gegeben hat. Starke Leistung! Jeder hatte gute Ankündigungen im Programm. Tatsächlich waren mit Bethesda und Square Enix sogar zwei neue Teilnehmer in der Runde, die mit ihren Präsentationen punkten konnten.

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E3 2015 - Stände, Entwickler und Kurioses von der Spielemesse

Auch Microsoft sammelt Pluspunkte, läuft aber Sony mittlerweile bei den Verkaufszahlen mit weitem Abstand hinterher. Unter der Hand sprechen Spielhersteller davon, ihre Spiele in Deutschland für PlayStation 4 fast fünfmal mehr zu verkaufen als für Xbox One, teilweise noch deutlicher. Dennoch, in L.A. lief es diesmal für alle rund. Bis auf den Punkt, dass nun Sony statt Microsoft Geld für die zeitlichen Exklusivrechte bei neuen Teilen von Call of Duty an Activision zahlt, gab es erstaunlich wenig Nicklichkeiten zwischen den Konkurrenten.

Falls EA jetzt auf Pressekonferenz und Stand noch die Lautstärke auf ein normales Maß zurückfährt, müssen Besucher und Entwickler auch akustisch nicht mehr leiden. Aber da hoffe ich vermutlich vergebens. Bereits vor über zehn Jahren wartete ich neben einem Entwickler am EA-Stand, der mir das neue Sims präsentieren wollte. Obwohl wir beide vor dem gleichen Monitor standen, drückte er mir Kopfhörer in die Hand. Warum? Damit ich über sein Headset verstand, was er wenige Zentimeter neben mir sagte. So laut rummsten uns die Trailer um die Ohren. Viel geändert hat sich in dem Punkt nicht. Doch wie sehen sie nun aus, die neuen Trends der Messe?

Weiter mit: Drei Trends der E3 2015

Tags: E3   E3 2015   Onkel Jo  

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