Vorschau Anno 2205 - Spieleinstieg / Der Mond als Spielwelt

Aller Anfang ist leicht

Zu Beginn des Spiels gibt es keine klassische Einführung. Nein, es ist viel leichter. "Man spielt einfach das Spiel", erklärt Riegert. Bedeutet: Die ersten Quests machen euch mit allen Funktionen vertraut. Lernen durch Anwendung, sozusagen. Und das funktioniert gut.

Nach und nach erweitert ihr euren Baubereich dank Brücken und der damit verbundenen Erschließung neuer Inseln.Nach und nach erweitert ihr euren Baubereich dank Brücken und der damit verbundenen Erschließung neuer Inseln.

Die erste Regel und kleine Neuerung lautet: jedes Gebäude muss an eine Straße angebunden sein. Habt ihr das erste Arbeiterhaus und eine Straße gebaut, zeigen euch die Menschen ihre Bedürfnisse an: Wasser, Reis und Informationen benötigen sie. Das heißt für euch: ihr baut eine Wassergewinnungsanlage an der Küste, ein Reisfeld und ein Informationszentrum. Da dies aber alles Energie benötigt, baut ihr einen Windpark, und da das alles von Menschenhand betrieben sein sollte, braucht ihr wiederum mehr Arbeiterhäuser.

Anfangs seid ihr mit diesen Basisfunktionen schon gut beschäftigt. Auf Dauer reicht die Energie aber nicht aus. Früher musstet ihr einen zweiten Windpark bauen. Jetzt läuft es wirtschaftlicher, ja, einfach logischer: Mittels verschiedener Module baut ihr euren Windpark aus.

Ihr könnt beispielsweise bis zu vier Windräder dazubauen, um die Produktivität zu steigern. Oder ihr setzt Dronen ein, wodurch ihr weniger Arbeitskräfte zum Betrieb benötigt und könnt diese woanders einsetzen. Oder ihr verbessert die Wirtschaftlichkeit eures Betriebs und senkt dessen Kosten. Oder aber ihr erhöht das Wind-Depot und benötigt einen weniger hohen Logistikaufwand. Diese Vorgehensweise funktioniert übrigens bei allen Betrieben.

Mondschein aus nächster Nähe

Die wichtigste Neuerung ist natürlich die zweite, gänzlich neue Spielwelt: der Mond. Wichtig hierbei: Baut ihr gerade auf dem Mond eine Kolonie auf, simuliert das Spiel eure Spielsitzungen auf der Erde. Insgesamt könnt ihr bei Veröffentlichung zehn bis zwölf Spielsitzungen parallel am Laufen haben.

Auf dem Mond geht es weniger um städtische Kultur, als viel mehr um den Abbau von Ressourcen, die für die Erde wichtig sind.Auf dem Mond geht es weniger um städtische Kultur, als viel mehr um den Abbau von Ressourcen, die für die Erde wichtig sind.

Generell ist es sehr teuer, eine Kolonie auf dem Mond zu gründen. Gerade zu Beginn zieht euch der Mond viel Geld und Ressourcen aus der Erd-Tasche. Alleine der Bau eines Raumhafens auf dem Wasser - zum Start der Raketen - kostet einiges. Auf Dauer ist das Ziel aber klar: Die auf dem Mond vorhandenen und zur Erde transportierten Ressourcen stärken den blauen Planeten.

Auf dem Mond selbst baut ihr in der Regel nur in den Kratern. "Das haben wir uns bei realen Konzepten von der NASA abgeschaut", erklärt der Dirk Riegert diese Begebenheit. So erhält das Spiel eine Basis mit einem Hauch von Realismus im besiedelten Weltall.

Hier oben spielen Minen und Mineralien eine größere Rolle. Das liegt ganz einfach daran, dass sie in großer Anzahl vorhanden sind. Generell geht es hier weniger um städtische Kulturen, sondern um Kolonien. Sprich: Wie kann die Menschheit mit Hilfe des Mondes die Erde weiter mit allen wichtigen Rohstoffen versorgen?

Das bedeutet auch, dass ihr auf dem Mond keine Stadien baut, oder gar Vitaminsaft-Fabriken. Ihr baut vor allem Rohstoffe wie Helium-3 ab, mit dem man auf der Erde viel Energie erzeugen kann. Und auf dem Übersichtsbildschirm legt ihr euch selbsterstellte Handelsrouten zwischen Mond und Erde an, für die ihr bestimmt, wie viele von den Rohstoffen hin- und her transportiert werden sollen.

Und eure Mond-Bewohner haben andere Bedürfnisse als die Menschen auf der Erde. Anstatt Polizeischutz wollen die Kolonien lieber errichtete Schutztürme haben, die weder Weltraumstrahlung noch Meteoriten durchlassen. Und an erster Stelle steht nicht Nahrung, sondern Sauerstoff.

Auch die Betriebe sind andere: Fusionsreaktoren liefern Energie und die Weltraumküche das nötige Essen. Wer braucht auf dem Mond auch schon Windparks?

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction  

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