Test F1 2015: Ein weiterer Boxenstopp

von Olaf Bleich (10. Juli 2015)

Rasen wie die Profis: Codemasters entdeckt die PlayStation 4 und die Xbox One. Gelingt den Rennspielexperten mit F1 2015 endlich der so lange erhoffte Sprung aufs Treppchen?

Sekt oder Selters: Nico Hülkenberg jubelt zwischen Hamilton und Rosberg.Sekt oder Selters: Nico Hülkenberg jubelt zwischen Hamilton und Rosberg.

Entwickler Codemasters hat den Anschluss verpasst: F1 2014 erschien nicht für PlayStation 4 und Xbox One, sondern lediglich für die alte Konsolengeneration und für PC. Die Quittung kam postwendend in einer eher durchschnittlichen Testwertung, die ihr im Beitrag F1 2014: Routine vor Innovation nachlesen könnt.

F1 2015 ist für Codemasters deshalb der Neustart. Erstmals kommt die Rennsimulation nur für PlayStation 4, Xbox One und PC raus. Xbox 360 und PS3 gehen leer aus. Bevor jetzt die Rennspielfreunde aufspringen und die Champagnerkorken knallen lassen: Auch in F1 2015 ist längst nicht alles Gold, was glänzt.

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F1 2015 - Mit Vollgas aufs Treppchen!

Denn die Raserei mag zwar schön aussehen und sich klasse spielen. Ihr fehlt es aber grundsätzlich an einem vernüftigen Spielumfang und vielen Optionen, die noch in den Vorgängern vertreten waren.

Mit der Lizenz zum Gas geben

Gleich nach dem Start stellt F1 2015 die Gretchenfrage: Wollt ihr mit den Daten aus der Saison 2014 oder 2015 spielen? Das Rennspiel verfügt über sämtliche Strecken, Autos, Fahrer und Regeln der laufenden und der vergangenen Saison. Wer also nochmal mit Sebastian Vettel bei Red Bull rumeiern möchte, kann dies tun.

Foto oder Spielgrafik? Monaco sieht in F1 2015 wirklich beeindruckend aus.Foto oder Spielgrafik? Monaco sieht in F1 2015 wirklich beeindruckend aus.

Gleichzeitig offenbart aber das Hauptmenü Schlimmes. Die Optionsvielfalt hat gegenüber den Vorjahren weiter abgenommen: Es gibt keine "Season-Challenge" mehr. Ebenso sucht ihr einen Mehrspielermodus über den geteilten Bildschirm vergeblich. Und auch "Classic"-Inhalte wie in F1 2013 oder ein Karrieremodus fehlen einfach.

Für Otto-Normal-Spieler bleibt bis auf den Schnellstart- und die Zeitfahrenfunktion zunächst nur der Meisterschaftsmodus in den Saisonen 2014 und 2015 übrig. Hier absolviert ihr mit einem Fahrer alle Rennwochenenden - inklusive Training und Qualifying - und holt (hoffentlich) zum Ende der Saison die Trophäe.

Eine Geschichte oder gar einen Fortschritt, etwa durch Weiterentwicklungen in der Technik des Wagens, gibt es nicht. Vielmehr springt ihr einfach von einem Grand Prix zum nächsten. Puristen wird das zumindest für einen Durchgang reizen. Aber ein modernes Rennspiel muss mehr bieten - siehe etwa Project Cars oder Forza Motorsport 5.

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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