Richtig Reisen: 10 Ausflug- und Reiseziele für den ultimativen Gamer-Urlaub - Akihabara, Odaiba, 8 Bit Cafe

(Special)

Nummer 8: Akihabara

Ort: Tokio, Japan

Das Elektronikviertel Akihabara in Tokio ist auch als "Electric Town" bekannt und bietet im Grunde alles auf, was eine Steckdose benötigt. So beherbergt das Areal nicht nur zahllose Elektro-Shops aller Größen, sondern natürlich auch alles rund um digitale Unterhaltung. Ein Fest für Spieler!

Auf den Straßen von Akihabara fällt man als großer Mensch wie Onkel Jo auf.Auf den Straßen von Akihabara fällt man als großer Mensch wie Onkel Jo auf.

Vor allem die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten für neue und gebrauchte Spiele sowie für Hardware überraschen. Rund um die Hauptstraße und den Bahnhof Akihabara tummelt sich Laden an Laden. Kein Geheimtipp mehr: Retro-Kenner finden vor allem in der hiesigen Filiale "Super Potatoe" sehr gut erhaltene Gebrauchtware auf vier Stockwerken. Doch rundherum sind diverse Läden mit Spielen zu finden, etwa der Mandarake-Laden. In anderen Geschäften gibt es ebenso Mangas, Anime, Figuren und massig Werbeartikel rund um eure Lieblingsserie oder euer Lieblingsspiel.

Shopping-Süchtige finden auch in einer gigantischen zehnstöckigen Filiale der Elektronikkette "Yodobashi Camera" alles, was mit Elektronik zu tun hat. Handys, Smart-Watches, Notebooks, Spiele, Konsolen wie auch Spielzeug tummeln sich hier. Passt aber auf, denn einige Geräte benötigen Stromwandler - Spiele dagegen sind meist nur japanisch erhältlich.

Kunterbunte Häuserfronten entlang der Hauptstraßen und den Nebenstraßen markieren das Einkaufsareal.Kunterbunte Häuserfronten entlang der Hauptstraßen und den Nebenstraßen markieren das Einkaufsareal.

Auf den Straßen werben (wie schon in der "Otaku Road") zahlreiche kostümierte Mädels für örtliche Maiden-Cafés. Nicht zuletzt gibt es hier auch eine Bühne mit fast täglichen Auftritten der Japan-Popband AKB 48. Hoffentlich habt ihr genug Yen in der Tasche.

Nummer 9: Odaiba

Ort: Tokio, Japan

Die künstliche Insel Odaiba in der Tokioter Bucht bildet ein sehenswertes Vergnügungs- und Shopping-Viertel. Hier buhlen gdrei große Einkaufszentren um die Gunst der Käufer. Manche sind für spieleaffine Reisende besonders interessant.

Inmitten der Odaiba-Insel wacht ein gigantischer Gundam-Mecha über das Geschehen.Inmitten der Odaiba-Insel wacht ein gigantischer Gundam-Mecha über das Geschehen.

Das "Decks Tokyo Beach" beherbergt den Vergnügungspark "Sega Joypolis" (den es auch in Osaka und Yokohama gibt). Hier findet sich eine Achterbahn samt Zombie-Ballereinlagen, eine Sonic-Geisterbahn wie auch einen 3D-Film mit dem schnellen Igel. Weitere Fahrgeschäfte beinhalten den Fahrsimulator Initial D, eine Attraktion zu Phoenix Wright wie auch eine Arcade-Ballerei zu House of the Dead.

Für Anime-Anhänger ist das benachbarte "Diver City"-Center gleichermaßen interessant. Schließlich prangt auf dem Platz davor ein riesiger Gundam-Kampfroboter in Originalgröße. Ab und zu erwacht er sogar zum Leben. Im obersten Stockwerk des Gebäudes findet ihr den Themenpark "Gundam Front" mit vielen Mecha-Ausstellungen und massig Einkaufsmöglichkeiten. Auf der Insel selbst gibt es außerdem ein Riesenrad, das Wissenschaftsmuseum Miraikan (mitsamt Miniroboter Asimo) sowie das Panasonic Center mit Vorführgeräten.

Nummer 10: 8 Bit Cafe

Ort: Tokio, Japan

Als letztes Reiseziel folgt ein kleiner Geheimtipp, der sich im Nacht-Viertel Shinjuku von Tokio versteckt. Das gemütliche "8 Bit Café" verbirgt sich im fünften Stockwerk eines unscheinbaren Gebäudes östlich des hiesigen Bahnhofs.

Das 8 Bit Café wirkt wie die chaotische Sammlung eines Spieleliebhabers.Das 8 Bit Café wirkt wie die chaotische Sammlung eines Spieleliebhabers.

Die kleine Bar ist vollgestopft mit Hardware, Software und Zubehör aus der guten alten 8-Bit-Zeit - vom Virtual Boy bis zum Famicom. Allerdings nicht hinter Glasvitrinen, stattdessen ist Anfassen und Studieren ausdrücklich erlaubt. So erfreut ihr euch an japanischen Spielebüchern zu alten Rollenspielen oder versucht euch an einer Runde des Ballerspiels Xevious, das in einem der Tische integriert ist.

Weitere Konsolen am Tresen laden zudem zum Probespielchen ein. Selbst die Drinks sind an bekannte Namen aus der Videospielszene angelehnt - genauso wie die Getränke-Untersetzer mit ihren Pixelmustern. All die Detailliebe hat seinen Preis: Denn zum einen ist das 8 Bit Café nur mit Sucharbeit zu finden (Google Maps hilft euch). Zum anderen kostet der Zugang 600 Yen pro Person (etwa 4 Euro), was angesichts des Gebotenen wahrlich vernachlässigbar ist. Ein ähnliches Etablissement existiert übrigens auch in Las Vegas - die Insert Coins Videolounge Gamebar.

Tags: Arcade   Anime   Fun   Hardware   Retro  

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