Test Swords of Destiny

von Oliver Heitmann (29. Juli 2006)

Diesen Sommer will Rising Star Games ihrem Versprechen, qualitativ hochwertige japanische Software nach Europa zu bringen, nachkommen. Bei "Swords of Destiny" handelt es sich um ein Hack and Slay, das die PlayStation 2 ausreizen soll - so zumindest die offizielle Pressemitteilung. Ihr übernehmt dabei die Rolle von Lei Yun, ein überaus talentierter Lehrling auf einer langen und gefährlichen Mission gegen dunkle Mächte, welche die Herrschaft an sich reißen wollen.....

Harter BrockenHarter Brocken

Deja vu?

Vor langer Zeit im alten China von Lei Yuns Shifu besiegt, kehren die dunklen Mächte nun in Form von mächtigen Dämonen, den Gyakki, zurück. Nur ihr und die 3 mächtigen Schwerter stehen der Tyrannin der Unterwelt und ihrem Volk noch im Weg. Anfangs erinnert "Swords of Destiny" an andere Spiele wie z.B. "Sword of Etheria". Das altbewährte Lock-On-Kampfsystem ist einfach genug, um schnell verinnerlicht zu werden, und schafft es gleichzeitig aber auch eine bleibende Herausforderung zu sein. In der Verteidigung könnt ihr auf verschiedene Ausweichmanöver wie springen oder seitwärtsrollen zurückgreifen. Im Angriff sammelt Lei Yun mit jedem getöteten Gegner Erfahrungspunkte, die sogenannten "Sword Time" Punkte. Dies geschieht entweder durch Schwertangriffe, Kombos oder mit Hilfe von Magie-Items, die in zerstörbaren Gegenständen der Umgebung wie Laternen oder Statuen gefunden werden können. Mit diesen Punkten kann Lei Yun eine vernichtende Spezial-Attacke auslösen, wie z. B. eine Attacke, in der er mehreren Gegnern in einer atemberaubenden Slow-Motion-Perspektive den Garaus macht. Insgesamt sind über 40 verschiedene Waffen möglich, die in Abhängigkeit eures Kampfstiles gebaut werden können.

Kombos sammelnKombos sammeln

Typisch Hack'n'Slay

Im Spielmenü könnt ihr jederzeit eure verdienten Punkte in Skills umsetzen, um z. B. eure Stärke hochzuleveln. Im Schnellmenü habt ihr auch die Möglichkeit, die Magiecodes durchzuwechseln oder nachzulesen, was die überhaupt bewirken. Es gibt verschiedene Codes, die entweder auf den Spieler oder auf den Gegner wirken, wie z.B. Gegner lähmen oder das eigene Schwert in ein Flammenschwert tunen. Eindrucksvoll in Szene gesetzt sind auch die Spezialschwerter und ihre besonderen Fähigkeiten. Anfänglich wirkt das Umstellen im Menü zwischen den Items und den Schwertern noch kompliziert, aber ihr gewöhnt euch schnell dran. Die Videosequenzen zwischen den Spielabschnitten sind bemerkenswert, selten sind Videos so gut und nahezu perfekt in PS2 Spielen zu finden. Da hat Rising Star Games ihr Versprechen gehalten und wirklich eine Menge rausgekitzelt, und das Ganze noch mit guter, abwechslungsreicher, sehr passender Musik untermalt. Was Musik, Sound und Videos angeht, können sich einige Spiele noch eine Scheibe an "Swords of Destiny" abschneiden. Die Steuerung ist schnell erlernt und geht gut von der Hand.

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