Test Godzilla: Die Riesenechse kehrt zurück - aber Vorsicht!

von Thomas Stuchlik (23. Juli 2015)

Die ruhmreiche Riesenechse aus Fernost ist zurück! Doch Vorfreude ist hier fehl am Platz. Das neue Spiel mit Godzilla ist irgendwie ... naja.

Es gibt Spiele, da stimmt einfach alles: eine packende Geschichte, eine abwechslungsreiche Spielwelt, eine durchdachte Steuerung, spannende Action - alles garniert mit feinster Optik. All diese Erfolgsfaktoren vereinen sich nur selten zu einem Topspiel. Ebenso selten ist es, dass einem Spiel wirklich jegliche dieser Faktoren fehlen. Godzilla schafft dieses Kunststück.

Das Spiel lässt kaum ein Spielspaß-Fettnäpfchen aus. Das beginnt bereits bei der albernen Spielgeschichte. Gut, da bieten die Godzilla-filme nun auch wenig Tiefgang. Bei der Einführung wird h im Spiel großspurig erklärt, dass der Spieler nun für die "G-Force" kämpft - einer militärischen Anti-Godzilla-Einheit. Doch im Spiel selbst bekämpft ihr nicht die Riesenechse, sondern ihr verkörpert sie und bekämpft die guten Jungs der "G-Force".

Ein erster Blick ins Hauptmenü überrascht zunächst. Denn es scheint massig Spielmodi samt Kampagne, Angriffswellen, Evolution und Online zu geben. Doch die Enttäuschung folgt auf dem Fuß. Denn am eintönigen Spielablauf habt ihr euch vermutlich in fünf Minuten sattgesehen. Das ist man in der Form von Vollpreisspielen für 70 Euro gar nicht mehr gewohnt.

Japan verwüsten

Als Godzilla erwartet euch im Hauptmodus "Meister der Zerstörung" genau das Versprochene: Ihr zerstört alles, was euch unter die Klauen kommt. Die Kampagne führt euch an verschiedene Orte in Japan. Ihr kämpft in Tokios Stadtvierteln, aber auch am Berg Fuji und in Yokohama.

Zugegebenermaßen macht das massenhafte Zerstören von Gebäuden kurzzeitig Spaß.Zugegebenermaßen macht das massenhafte Zerstören von Gebäuden kurzzeitig Spaß.

Doch lasst euch nicht täuschen: Die engen Areale lassen wenig spielerische Freiheit zu. Stattdessen geht es darum, drei Generatoren zu vernichten. Auf dem Weg dorthin dürft ihr jedoch alles im Weg zerstören. Egal ob Turm oder Wolkenkratzer - nach einigen Schlägen zerfallen die Gebäude in ihre Betonteile. Zudem wuseln ballerfreudige Einheiten der G-Force herum.

Ständig steht ihr von Panzern und Hubschraubern unter Beschuss. Auch Kampfschiffe und übergroße Kanonengeschütze wollen euch ans Leder. Bodeneinheiten lassen sich simpel mittels schnellen Angriffen ausschalten. Die Drehflügler dagegen eliminiert ihr mit einem Energiestrahl aus eurem Maul. So weit alles kein Problem, doch nach einiger Zeit erscheint meist ein fieser Gegenspieler Godzillas.

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Tags: Singleplayer   Science-Fiction  

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