Test Journey - Eine gemeinsame Wanderung / Fremder in einer schönen, fremden Welt

Eine gemeinsame Wanderung

Ein Blick auf die Uhr verrät: Noch ist nicht viel Zeit vergangen. Mal schauen, wie es weitergeht. Ein bisschen noch weiterspielen und dann ist gut. Weitere leuchtende Symbole warten darauf, dass ihr sie absorbiert, damit die Schärpe wächst und die rote Figur länger in der Luft wirbelt.

Was es wohl mit diesen Steinpfählen auf sich hat?Was es wohl mit diesen Steinpfählen auf sich hat?

Nach ein paar Schritten leuchtet weiter vorne ein weißes Zeichen auf - wie wenn die eigene Figur etwas aktiviert. Da ist noch jemand. Bewegung ist zu sehen. Einen gewaltigen Sprung später steht ihr vor einer weiteren Figur in einem rotem Kapuzenumhang. Durch einen Tastendruck schwebt euer eigenes Zeichen über eurem Kopf, ebenso wie das des Anderen. Sie unterscheiden sich.

Eine merkwürdige Unterhaltung durch Tonfolgen und ein einziges Symbol beginnt. Auch in diesem Gebiet können Bänder aktiviert werden, die dann eine Brücke bilden, um in den nächsten Abschnitt zu gelangen. Mit dem Symbol ruft ihr euch, deutet auf etwas, warnt vor Gefahr und freut euch zusammen. So erreicht ihr mit einem neuen Freund das nächste Gebiet.

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Fremder in einer schönen, fremden Welt

"Nur mal kurz reinspielen und nicht mehr", zieht wieder durch den Kopf. Doch jetzt aufhören, ist auch blöd. Dann würde der neue Freund alleine dastehen und mittlerweile interessiert der leuchtende Berg doch mehr und mehr.

Schnell verstecken!Schnell verstecken!

Der Berg wird nämlich in fast allen Zwischensequenzen von einer großen weißen Maskenfigur auf einem Relief präsentiert. Doch richtige Hinweise, was es da zu finden gibt, zeigt der Weiße natürlich nicht. Es ist klar: Die Reise geht zum Berg.

Warum? Die Frage erübrigt sich einstweilen. Vielleicht klärt sich ja alles, wenn der namenlose Held und sein Mitreisender am Berg angekommen sind. Also die Frage erst einmal beiseite schieben. Zum Glück lenken Grafik und Stil genügend davon ab. Selten ist es so leicht, sich in einer Welt zu verlieren. Dazu trägt auch die gute Musik bei, in der sich die selbst erzeugten Töne einfügen, fast wie in einem Musikspiel.

Und gerade die Portierung von PlayStation 3 auf PlayStation 4 kitzelt noch einiges aus Journey heraus. Die Kantenglättung vollzieht eine wundervolle Arbeit und der Treppeneffekt ist passé. Alles ist farbiger, schärfer und einprägsamer. Der auffälligste Unterschied ist jedoch die Anzahl der Bilder pro Sekunde. Denn in einem Spiel, dass von flüssigen Animationen lebt, machen zusätzliche 30 Bilder in der Sekunde viel aus. Auf der PS4 gleitet, fliegt, wirbelt es sich einfach noch schöner und fließender.

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Tags: Koop-Modus   Remake   Singleplayer   Indie  

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