Test God of War 3 - Brachiale Geschichtsstunde - Rache, Rache und nochmals Rache

Brachiale Geschichtsstunde

Nach der fett gemachten Einführung landet ihr zunächst in den Tiefen des Höllenflusses Styx. Nicht immer sind dabei blutige Kämpfe angesagt, manchmal ist auch Hirnschmalz und Geschick vonnöten. So erfordert die lineare Levelarchitektur immer wieder Hüpf- und Klettereinlagen. Ihr erklimmt Steilwände genauso wie Decken und erhebt euch auch mal in die Lüfte - den eingebauten Ikarus-Flügeln sei Dank.

Mechanik-Puzzles erfordern ein wenig Denkarbeit.Mechanik-Puzzles erfordern ein wenig Denkarbeit.

Schnell eröffnen sich immer neue Bereiche, in denen ihr öfter ohne Schalterrätsel oder Schiebemechanismen nicht weiterkommt. Beispielsweise entzündet ihr in einem Gefängnistrakt ein Feuerchen, um im Aufwind an einen Hebel zu gelangen. Das jedoch befreit einen Cerberus-Höllenhund, den ihr mit etwas "Überredungskunst" zu eurem Reittier macht.

Der Weg zurück zum Olymp ist steinig und führt nach Hades' Reich auch durch die Stadt Olympia. Dabei durchstapft ihr oft sehenswerte Bauten und Umgebungen der Unter- und Sagenwelt. Gleichzeitig versetzen euch die Größenverhältnisse immer wieder in Staunen. Jeder Boss ist groß wie ein Hochhaus, auch die gigantischen Ruinen oder Statuen der Götter lassen Kratos wie einen Winzling erscheinen.

Rache, Rache und nochmals Rache

Die anfangs brachiale Geschichte wirft euch direkt ins Geschehen, verliert aber schnell an Schwung. Bis zum Ende zieht sich die Erzählung etwas hin. Serienneulinge haben dagegen Schwierigkeiten, sich die genauen Begebenheiten der Vorgänger zusammenzureimen. Das Spielintro erklärt nämlich kaum die Zusammenhänge.

Der wütende Poseidon ist nur eines von vielen Racheopfern von Kratos.Der wütende Poseidon ist nur eines von vielen Racheopfern von Kratos.

Nur eines ist klar: Kratos wurde mehrfach hintergangen und ist deswegen ein wenig angesäuert. Oder besser gesagt: Er ist scheiß-wütend! Mehr müsst ihr eigentlich nicht wissen. Der gebeugte Held verliert nach und nach seine letzten Verbündeten, was ihn nur noch wütender und eindimensionaler macht. Übrig bleibt ein Mann ohne Gewissen, der sich quer durch die griechische Mythologie schlachtet.

Zeus, Poseidon Helios, Hades, Hercules - alles große Namen, die in schicker Inszenierung ihren glanzvollen Auftritt erhalten. Oft genug überleben sie ihr kurzes Erscheinen nicht, denn wie gesagt: Kratos ist wütend! Dennoch macht der Spartaner auch mal eine Ausnahme, nämlich wenn es zur aufreizenden Sex-Szene mit der Liebesgöttin Aphrodite kommt. Typisch für die Serie ist auch hier der richtige Tastendruck, um eure Angebetete zu beglücken.

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Tags: Remake   Singleplayer  

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