Test Killzone

von Clemens Eisenberger (20. Dezember 2004)

Die Entwickler von Killzone haben sich mit dem verrufenen Spiel "Shellshock Nam 67" einen Namen gemacht. Jetzt erscheint ihr zweites lang erwartetes Kriegsspiel. Ob "Killzone" den hohen Erwartungen gerecht wird, erfahrt ihr in diesem Test.

Wo geht's denn hier zur Front?

Das Game begrüßt euch mit einem genialen Intro, und nach kurzer (und ziemlich komplizierter) Namenseingabe könnt ihr auch schon loslegen. Ihr begebt euch in einen futuristischen Krieg, da die Bewohner eines Planeten sich von der herrschenden Organisation ISA lösen wollen. Die Helghast greifen einen Planeten an, und schon werdet ihr zur Front geschickt um diesen Konflikt zu lösen. Insgesamt stehen euch für eure Jobs vier Charaktere zur Verfügung, die nach der Reihe nach bestimmten Missionen verfügbar werden. Insgesamt beinhaltet Killzone 11 sehr lange (und in Abschnitte unterteilte) Missionen. Die einzelnen Gebiete sind wirklich sehr abwechslungsreich. Von Schützengräben kämpft ihr euch durch eine Stadt und dürft zum Schluss sogar ein Raumschiff besuchen. Das Spiel ist nicht besonders schwierig, solltet ihr aber doch mal ins Gras beißen, ist nie viel verloren, da ihr gleich ein paar Meter zum letzten Checkpoint zurückgebracht werdet.

Das allerbeste an Killzone ist aber die Atmosphäre. Die Funkgespräche, Trümmer, Waffensounds und auch das Leveldesign ergeben zusammen eine wirklich großartige und auch sehr bedrückende Atmosphäre. Obwohl dieses Spiel nur sehr wenig grafische Gewalt enthält (wenig Blut), gehört es mit Sicherheit nicht in Kinderhände.

Die Killer-Technik

Die Grafik ist einfach genial. Killzone hat sicher die beste Grafik, die man je auf der PS2 gesehen hat. Die gerenderten Sequenzen sehen einfach großartig aus und auch die Ingamegrafik braucht sich nicht zu verstecken. Das ganze Spiel über werdet ihr (bis auf ein paar kleine, unwesentliche Patzerchen) mit perfekter Optik verwöhnt.

Auch der Sound ist sehr gut. Während des Spielens hört ihr neben den sehr realistischen Funksprüchen und den Waffensounds perfekte orchestrale Musik, die das Spiel wirklich sensationell untermalt.

Auch die Animationen der Spielfiguren sind sehr gut gelungen.

Die Steuerung belegt die Tasten meist mit ihren für Ego-Shooter typischen Befehlen und im ersten Level gibt's obendrein noch ausführliche Tutorial-Infos, sodass sich wirklich jeder mit der intuitiven Steuerung zurechtfinden sollte.

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