Vorschau TW - Warhammer - Quests statt Kampagne, Fakten und Meinung

Quests statt Kampagne

Wie in den vorherigen Teilen ringt ihr auch auf politischer Ebene rundenweise um ein größeres Reich und eint eure Leute - je nach Volk - mit Überzeugung oder roher Gewalt. Warhammer bildet übrigens nur den Auftakt einer eigenständigen Spiele-Trilogie. In weiteren Teilen werden sich sicherlich weitere Völker wie Elfen oder Chaos-Anhänger dazugesellen.

Ob die neuartigen Kriegsgeräte auch konservativen Serienkennern gefallen werden?Ob die neuartigen Kriegsgeräte auch konservativen Serienkennern gefallen werden?

Außerdem schränkt euch keine Kampagne ein. Denn die Wahl der nächsten Schlacht bleibt euch überlassen - zumindest laut Entwickler. Allerdings entfällt auch eine übergreifende Geschichte. Für Spannung sorgen dagegen mehrteilige Missionen, die in kleine Erzählungen verpackt sind. Damit erringt ihr auch neue Fertigkeiten für eure Helden.

Eine weitere Neuerung ist der fehlende Zeitfaktor, der diesmal über Bord geworfen wird. Vormals vergingen Jahre während der Belagerungen und Auseinandersetzungen. Nun spielt das alles keine Rolle mehr.

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Fakten:

  • klassisch anspruchsvolle Echtzeitstrategie
  • abermals groß angelegte Massenschlachten
  • Serie erstmals in Fantasy-Welt angesiedelt
  • Einheiten und Kriegsmaschinerie aus dem Warhammer-Universum
  • verschiedene Völker spielbar
  • Helden und Anführer greifen direkt in den Kampf ein
  • schick gemachte Optik und frische Animationen
  • erscheint voraussichtlich 2016 für PC

Meinung von Thomas Stuchlik

Ja, das könnte eine durchaus gelungene Mixtur von Alt und Neu werden. Denn die historisch angehauchte Taktikreihe liefert nicht mehr originalgetreue Schlachtfelder der Geschichte, sondern erstmals ein Fantasy-Szenario. Dennoch scheint der grundsätzliche Spielablauf gleich zu bleiben.

Jedoch solltet ihr auf so manche Überraschung vorbereitet sein. Denn die verschiedenen Völker sind nicht nur variantenreicher spielbar. Auch die neuen Heldentypen sowie das Machtsystem erfordern neue Taktiken.

Das alles bietet viel Potenzial, aber auch die Gefahr, dass alles nicht zusammenpasst. Jedoch lässt sich Creative Assembly noch bis 2016 Zeit, um den Warhammer-Ableger auszubalancieren. Klar, denn die Traditionsserie darf es sich wahrlich nicht mit ihrer Anhängerschaft verscherzen.

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Tags: Gamescom 2015   Singleplayer   Fantasy  

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