Vorschau Anno 2205: Besiedelt Erde, Mond und Arktis

von Daniel Kirschey (13. August 2015)

Warum nur die Erde besiedeln, wenn der kleine Erdtrabant ruft? Anno 2205 wagt den Schritt in den Weltraum - und in extreme Regionen wie die Arktis.

Es ist bitterkalt. Die Wissenschaftler frieren sich sprichwörtlich den Arsch ab. Wärme ist ein Luxus und wenn zu wenig von allem da ist, motiviert das nicht unbedingt die Arbeiter. Aber warum, verdammt nochmal, will euch Anno 2205 denn in die Kälte schicken? Ganz einfach, erklärt Niklas Modrow, Produzent bei Ubisoft, während der Gamesom-Präsentation: "Nur dort findet ihr die besonderen Rohstoffe, die ihr braucht, um euch auf den Weg zum Mond zu machen." Mehr zur Besiedlung des Mondes erfahrt ihr in der Vorschau: "Anno 2205 - Die Welt ist nicht genug".

Doch einfach macht es euch Ubisoft nicht. Bevor ihr innerhalb der Kampagne in der Arktis vor euch hinbaut, solltet ihr euch mit der dort lebenden Fraktion verbünden. Denn die bauen Klimastabilisatoren, die es euch erst ermöglichen, in der Arktis eine Siedlung zu errichten.

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Anno 2205 - Ab auf den Mond

Selbstverständlich lösen die Klimastabilisatoren das Problem der Kälte nicht vollständig. Ubisoft schickt euch nämlich auch in das Packeis, damit ihr vor neuen Herausforderungen steht. Ähnlich wie auf dem Mond, solltet ihr euch für die Arktis ebenfalls eine eigene Strategie ausdenken. Durch die Umweltbedingungen seid ihr nämlich dazu gezwungen neue Baustrukturen zu finden, die es euren Bürgern und Arbeitern ermöglichen, zu überleben.

Wärme und Strategie

Seid ihr in der Arktis angekommen, stehen erst einmal die industriellen Baukomplexe im Fokus. Schließlich wollt ihr an die nur dort aufzufindenden Materialien und Rohstoffe. Doch wie in Anno-Spielen üblich, braucht ihr dafür Arbeiter und Wissenschaftler.

Die Baustruktur unterscheidet sich sichtbar von der in wärmeren Gefilden.Die Baustruktur unterscheidet sich sichtbar von der in wärmeren Gefilden.

Dass die dann auch eine Unterkunft benötigen, leuchtet wohl jedem ein. Doch die Wohngebäude einfach irgendwo in die Pampa zu bauen, wäre für die Menschen nicht gerade wohnlich. Zum Glück hat eure Industrie einen interessanten Nebeneffekt: Sie produziert Wärme. Pflanzt ihr also die Wohnungen in die Nähe der Industrie, wärmt das gleichzeitig die Wohneinrichtungen und eure Arbeiter sind glücklich.

So fordert euch die Arktis zu ganz neuen Baustrukturen heraus. Auf der restlichen Erde baut ihr anders als in der Arktis. Und auf dem Mond, kommt wiederum eine andere Strategie zum Tragen. Hier baut ihr hauptsächlich in Kratern und achtet dabei besonders auf die Meteoritenschauer und die Strahlung, die euren Arbeitern sonst übel mitspielen.

Außerdem habt ihr nun viel größere Bauabschnitte, die ihr mit Gebäuden zupflastert. Bis zu fünfmal größer sind die Karten von Anno 2205 im Vergleich zu Anno 2070. Ihr könnt im neuen Teil die bisher größten Anno-Städte bauen.

Um euch mit mehreren Regionen besser zurecht finden zu können, seht ihr nun diese als kleine Rauten auf einer Karte angezeigt. Ubisoft scheint sich bei der Umsetzung dieser wirklich Gedanken gemacht zu haben. Statt während eines Sprunges von der warmen Erdregion in die Arktis den Spieler mit einem Ladebildschirm zu nerven, klickt ihr einfach auf die Raute und diese zeigt euch den Ladestatus an. Währenddessen könnt ihr weiterhin Handeln, Menüs und Statistiken anschauen. Die Ladezeit nimmt euch also nicht die Führung des Spiels aus der Hand und ist keine verschwendete Zeit.

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Tags: Science-Fiction   Singleplayer   Gamescom 2015  

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